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Mozilla will Werbung in Firefox-Browser einbauen
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Firefox-Browser: "Mehr Geld"
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Auf der Startseite des Firefox-Browsers wird es für neue Nutzer künftig Werbung geben. Die Mozilla-Stiftung behauptet, diese Neuerung diene vor allem den Kunden.

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Im Firefox-Browser wird es zukünftig von Haus aus Werbung geben. Wie die Macher von der Mozilla Foundation am Dienstag mitteilten, soll das beim Programmstart gezeigte Übersichtfenster in seiner Ansicht verändert werden.

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Wenn man den Firefox-Browser nicht anders konfiguriert (und zum Beispiel eine Startseite einrichtet) zeigt die im Browser als erstes geöffnete Übersicht üblicherweise die meistbesuchten Websites an. Die sind bei neuen Anwendern naturgemäß leer. Das, so der für die Inhalte zuständige Mozilla-Vize Darren HermanÂ*im hauseigenen Blog, werde nun geändert.

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Das neue, "Directory Tiles" (Hinweiskacheln) genannte Angebot setze sich aus Mozilla-eigenen Seiten sowie populären Web-Angeboten zusammen. In der Vorsortierung sollen außerdem enthalten sein: "gesponserte Inhalte von handverlesenen Partnern". Zu gut Deutsch: Werbung.

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Wann genau die Neuerung Einzug halten soll, verriet Herman jedoch nicht.Â*Gegenüber Cnet erklärte er, die Hinweiskacheln würden zuerst bei Firefox für Desktops eingeführt, die Browser-Versionen für Android sowie Firefox OS würden folgen. Mozillas Chefjustitiarin Denelle Dixon-Thayer wurde mit der Erklärung zitiert, man habe die Entwicklung aus der Nutzerperspektive bewertet: "Unser Hauptinteresse liegt nicht darin, möglichst viel Umsatz zu machen." Auch wenn sich die Stiftung beeilte, den Wert für die Firefox-Nutzer sowie "ein besseres Internet" zu betonen, fielen die Reaktionen nicht sehr überzeugt aus.

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Beim Fachportal AdAgeÂ*reibt man sich ungläubig die Augen. Habe sich Mozilla nicht erst im letzten Jahr dadurch zum "Bösewicht der Online-Werbebranche gemacht, indem Firefox Werbung von Seiten Dritter standardmäßig zu blockieren begann"?

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Auch "Mashable"Â*greift die Diskrepanz zwischen dem neuen Programm und dem traditionellen Auftreten Mozillas als Non-Profit-Organisation unter einer knappen Überschrift auf: "Mehr Geld".

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Quelle: Spiegel.de


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