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    movie2k.to ist offline - Szene spekuliert über Durchsuchungen

    kino.to, movie2k.to: Hausdurchsuchung bei gewerbsmäßigem Film-Uploader
    Vergangenen Mittwoch fand eine Durchsuchung bei einem Verdächtigen aus Schleswig-Holstein statt, dem gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der noch immer andauernden Ermittlungen gegen die Hintermänner von kino.to. Der Top-Uploader soll dort allein nahezu 100.000 Filmmitschnitte unter dem Pseudonym „Hologramm“ hochgeladen haben.

    Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, als einer der Top-Uploader in Deutschland unter anderem kino.to mit illegalen Filmmitschnitten versorgt zu haben. Nach Schließung dieses bekannten Streaming-Portals sorgte er bei mehreren derzeit aktiven Streaming- und Download-Angeboten im Internet für kontinuierlichen Nachschub an nicht autorisierten Kino- und Spielfilmen, indem er derartige Inhalte auf die einschlägigen Online-Speicherdienste (File- und Streamhoster) hochlud. Danach gab er nach Auffassung der GVU die entsprechenden Links zu den Dateien an die Streaming-Portale wie movie2k und Co. weiter.

    Im Verlauf der Durchsuchung konnten der Computer und diverse Speichermedien sichergestellt werden. Der Verdächtige zeigte sich kooperativ und geständig. Sämtliche beschlagnahmten Gegenstände werden nun ausgewertet. Diese Maßnahme wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden im Rahmen des noch immer andauernden kino.to-Verfahrens durchgeführt, welches die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) durch einen Strafantrag am 28. April 2011 initiiert hatte. Der Strafantrag richtete sich gegen den kürzlich durchsuchten Top-Uploader, der nach GVU-Erkenntnissen unter dem Nicknamen „Hologramm“ bei kino.to zwischen September 2008 und April 2011 nahezu 100.000 illegale Filmkopien hochgeladen hat.
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    Ich pack das mal mit hier herein

    movie2k.to ist offline - Szene spekuliert über Durchsuchungen
    Derzeit geistern einige Gerüchte durchs Web. Denn seit dem gestrigen Mittwoch ist das populäre Streaming-Portal movie2k.to nicht mehr erreichbar. Zwischenzeitlich gab es einen Hinweis von ClouDNS, die Domain habe man für ihre Kunden reserviert. Mittlerweile wird man beim Aufruf der Website hingegen zu Google geleitet. Wir haben bei den Betreibern um die Bekanntgabe der Hintergründe gebeten.

    Laut Alexa ist movie2k.to derzeit in Deutschland auf Platz 17 der beliebtesten Websites. Beim globalen Vergleich kommt das Kinoportal mit einem zumeist deutschsprachigen Angebot immerhin auf Platz 202. Keiner der Server von movie2k.to ist mehr ansprechbar, alle Seitenaufrufe verliefen erfolglos. Jetzt wird gemutmaßt, die Downtime könnte mit dem Bust des Power-Uploaders "Hologramm" in Verbindung stehen, der nach Szeneangaben angeblich komplett auf der sicheren Seite war. Bislang ist unklar, wie man den Mann überführen konnte.

    Fest steht lediglich: Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hatte ursprünglich im Rahmen der kino.to-Ermittlungen einen Strafantrag gegen den Mann aus Schleswig-Holstein gestellt. Ihm wird vorgeworfen, alleine auf der Mutter aller Streaming-Portale kino.to mehr als 100.000 Filmmitschnitte hochgeladen zu haben. Nach Angaben der GVU gab sich der Mann geständig und gab bereits zu, ebenfalls bei movie2k.to aktiv gewesen zu sein. Derzeit wird spekuliert, der frühere Power-Uploader könnte den Ermittlern möglicherweise wichtige Hinweise bei der Fahndung nach den Betreibern von movie2k.to gegeben haben. Ob die Betreiber die Seite aus Vorsicht offline nahmen oder tatsächlich der gewerbsmäßigen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Werken überführt wurden, ist bislang nicht bekannt. Der Filesharing-Blog TorrentFreak fragte bereits erfolglos bei movie2k.to an, wir versuchen uns ebenfalls über die Hintergründe zu erkundigen.

    Ein unabhängiger Szenekontakt gab an, die Sachlage würde sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon in den nächsten Tagen "aufklären". Nähere Einzelheiten dürfe er uns aber nicht mitteilen. Wir werden morgen ebenfalls bei der GVU nachfragen, ob den privaten Ermittlern im Auftrag der Spiele- und Filmwirtschaft Details zum Takedown von movie2k.to bekannt sind. Sollte es sich tatsächlich um einen Bust handeln, wäre dies ein großer Erfolg für die GVU.

    Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es bereits zahlreiche ähnlich gelagerte Portale gibt, die nur darauf warten in der Gunst der Kinofreunde einen der vorderen Plätze einzunehmen. Die Verfolgung der Hintermänner von Streaming-Portalen ist ähnlich Erfolg versprechend wie der Kampf gegen die Hydra. In beiden Fällen wachsen für jeden abgeschlagenen Kopf mindestens drei neue nach, egal wie viele Personen man überführt. Am Bedarf des Konsums von aktuellen Kinofilmen am heimischen PC können noch so viele Durchsuchungen und Verurteilungen nichts ändern.
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    Wird aus Movie2K Movie4K?
    Was ist aus Movie2K geworden? Dieser Frage ist die Webseite Torrentfreak nachgegangen. Sie spekuliert über ein Comeback des Streaming-Portals.

    [img=350,right]https://darklight.to/picshare/images/607sp_99554_58980_i_rc.jpg[/img] Gesicherte Informationen, warum das Streaming-Portal Movie2K plötzlich nicht mehr erreichbar war, gibt es bislang nicht, denn die Betreiber hüllen sich in Schweigen. Redakteure der Webseite Torrentfreak haben aber einen Mitarbeiter des Movie2K-Hosters in Rumänien ausfindig gemacht. Der bestätigt, dass dort die Domäne Movie2K.to seit Mittwoch inaktiv ist. Movie2K soll die Abschaltung selbst beantragt und den Vertrag mit dem rumänischen Betreiber Voxility aufgekündigt haben.

    Torrentfreak hat derweil die verschiedenen Domains abgesucht, unter denen Movie2K bislang erreichbar war. Während Movie2K.to nicht mehr erreichbar ist, wurde Torrentfreak auf Movie2K.com fündig. Dort werden Besucher auf die Webseite Movie4K.to umgeleitet, deren Server auf den Jungferninseln stehen sollen. Dort heißt es gegenwärtig lapidar: "Please come back later for more news."

    Spekulationen
    Zu den Gründen, warum Movie2K abgeschaltet wurde, gibt es ebenfalls nur Spekulationen: Laut Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein aus Dresden sind die Ermittlungen der Behörde wahrscheinlich der Grund für die Abschaltung des illegalen Streamingportals Movie2k. Klein erklärte Golem.de, es gebe Hinweise, dass Beschuldigte aus dem Kino.to-Umfeld auch Kontakte zu Movie2k hätten. Er sagte: "Wir halten es im Hinblick auf Ermittlungsmaßnahmen der letzten Woche daher für naheliegend, dass die Abschaltung von Movie2k eine Folge dieser Maßnahmen ist. Weitere Angaben kann ich derzeit im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht machen."

    Die GVU erklärte, dass es einen Zusammenhang mit der Festnahme des mutmaßlichen früheren Uploaders Hologramm des Streaming-Portals Kino.to gibt. Nach Schließung von Kino.to habe er bei den aktuell aktiven illegalen Streaming- und Download-Angeboten für kontinuierlichen Nachschub an Kino- und Spielfilmen gesorgt, und die Links zu den Dateien an Movie2k oder Kinox.to weitergegeben.
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    Der Whois-Eintrag für die Server von Movie4K.to (Bild: Screenshot Golem.de)
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    Betreiber des Nachfolgers Movie4K melden sich zu Wort
    Die Betreiber von Movie4K und Movie2k haben sich in einer Erklärung für ein freies Internet an die Öffentlichkeit gewandt. Nach der Abschaltung von Movie2k durch die Betreiber ist der Nachfolger jetzt online

    [img=350,left]https://darklight.to/picshare/images/605sp_99561_59000_i_rc.jpg[/img] In einer Stellungnahme haben sich die Betreiber des neuen illegalen Streamingportals Movie4K.to an die Öffentlichkeit gewandt. "Das alles hier ist das Resultat eines kollektiven Bedürfnisses der Menschen nach kostenfreien Medien. Die Menschen wollen Movie2k.to beziehungsweise Movie4k.to." Der Wille der Menschen lasse sich nicht unterdrücken.

    "Geht eine Seite offline, kommen in den nächsten Tagen fünf neue, die deren Platz einnehmen wollen", heißt es weiter. An die Filmindustrie gerichtet, stellten die Movie4K-Betreiber die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, etwas an dem aktuellen Geschäftsmodell zu ändern und den Einfluss der neuen Medien zu akzeptieren. "Danke an alle User, die uns helfen! Lasst uns den Kampf für ein freies Internet nicht aufgeben."

    Illegale Plattformen wie Kino.to oder Torrent.to verfolgen aber eindeutig kommerzielle Interessen mit oft krimineller Abzockerwerbung und Trojaner-Angriffen auf die eigenen Nutzer. Der Gründer und Chef von Kino.to, Dirk B., soll mit dem Portal 6,6 Millionen Euro verdient haben. Die illegale Plattform verzeichnete Werbeeinnahmen mit Abofallen, Adware zum Unterschieben von Trojanern, Sportwetten und Onlineglücksspielen und bot kostenpflichtige Premiumzugänge an.

    Einnahmen im hohen fünfstelligen Bereich
    Am 30. April 2013 wurde der Betreiber der Website Torrent.to vom Amtsgericht Aachen zu drei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Er habe in Spitzenzeiten monatlich Einnahmen im hohen fünfstelligen Bereich erzielt, so der Vorsitzende Richter. Die eigenen Mitarbeiter hatte er extrem schlecht bezahlt.

    Movie2k ist seit dem 29. Mai 2013 offline, weil der Domainname nicht mehr per DNS zu einer IP-Adresse aufgelöst werden konnte. Das Onlinemagazin Torrentfreak machte kürzlich einen Mitarbeiter des Movie2K-Hosters in Rumänien ausfindig, der bestätigte, dass dort die Domäne Movie2K.to inaktiv ist. Die Betreiber hätten die Abschaltung selbst beantragt und den Vertrag mit dem rumänischen Betreiber Voxility gekündigt.

    Während Movie2K.to nicht mehr erreichbar war, suchte Torrentfreak unter der Adresse Movie2K.com. Dort wurden Besucher auf Movie4K.to umgeleitet, deren Server auf den Jungferninseln stehen sollen. Seit kurzem ist das illegale Streamingangebot Movie4K nun freigeschaltet.
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    Möglicherweise Verbreitung von Viren
    Kürzlich wurde gemeldet, dass das Angebot von dem abgeschalteten illegalen Streaming-Dienst Movie2K über das neue Portal Movie4k aufgerufen werden kann. Trotzdem sollten Sie davon Abstand nehmen.

    [img=350,left]https://darklight.to/picshare/images/844defaultv.jpg[/img] Wie wir bereits berichtet haben, ist das illegale Streaming-Portal Movie 2K seit dem 29.05.2013 nicht mehr erreichbar. Über die Ursachen wird spekuliert. Zuletzt wurde davon ausgegangen, dass vermutlich Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden die Ursache gewesen sind. Seit kurzem soll es jedoch einen Nachfolger geben, der das gleiche Streaming-Angebot bereit halten soll. Es handelt sich um das ebenfalls illegale Portal Movie4K. Wer Movie2K aufruft, soll automatisch auf Movie4K umgelenkt werden.

    Movie4k verbreitet womöglich Malware

    Zu der Nutzung dieser Streaming-Portale kann jedoch nicht angeraten werden. Denn nach einigen neuesten Meldungen etwa von playnation.de, gamona.de sowie Forum golem.de sollen darüber Viren in Form von schadhafter Software verbreitet worden sein. Dabei soll es sich um den Virus irus iehighutil.exe handeln. Eine offizielle Bestätigung etwa durch das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik steht noch aus. Unter Umständen ist etwa auch denkbar, dass die Verbreitung über Werbebanner erfolgt. Hersteller von Anti Virenschutz Programmen überprüfen derzeit den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

    Juristische Bedenken gegen illegale Streaming-Portale

    Aber auch aus rechtlichen Gründen sollten Sie auch als Privatmann lieber keine illegalen Streaming-Seiten nutzen. Denn unter Juristen ist umstritten, ob bereits der reine Konsum von illegalen Streaming-Diensten eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Auf jeden Fall machen sich die Betreiber wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung strafbar und können auch zivilrechtlich haften.
    Quelle

    Mit movie2k.bz ging ein weiterer Movie2k-Klon online

    Neben Movie4k gibt es seit kurzem einen weiteren Klon, der sich als Nachfolger von Movie2k präsentiert. Zwar sieht das Angebot auf www.movie2k.bz der bisherigen Seite sehr ähnlich. Wer genauer hinschaut, wird aber einige Unterschiede entdecken. Die GVU warnt indes, die Antivirensoftware von Kaspersky Lab hätte heute früh wegen der möglichen Verbreitung von Schadsoftware angeschlagen.
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    Movie2k.to leitet auf Piratenpartei um
    Die Besitzer der Movie2k.to-Domain haben den DNS-Server der deutschen Piratenpartei als Primary DNS eingetragen. Ergebnis sind rund 10.000 Seitenaufrufe in der Minute und Anrufe der Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Piraten.

    [img=350,left]https://darklight.to/picshare/images/901sp_99593_59093_i_rc.jpg[/img] Wer die illegale Streaming-Plattform Movie2k.to im Internet ansteuert, wird auf die Webseite der Piratenpartei umgeleitet. Das beschert den Piraten, die derzeit bei Meinungsumfragen bei 2 Prozent liegen, viele Zugriffe: "Mini-Stats zu Movie2k.to: Circa 10.000 Seitenaufrufe in der Minute", erklärte die Bundes-IT der Piraten bei Twitter.

    Die Piratenpartei schreibt auf der Webseite, auf die die Anfragen geleitet werden: "Das hier ist nicht unsere Domain, und wir wissen nicht, wem sie gehört. Aber die Betreiber haben die Seite auf unsere Server umgeleitet. Wir wissen nicht genau, warum, aber wir gehen davon aus, dass die Verantwortlichen uns ermöglichen wollten, die Besucher auf die Probleme im aktuellen Urheberrecht hinzuweisen. Deswegen zeigen wir jetzt hier diese Infoseite."

    Piraten: wollen das Urheberrecht nicht abschaffen
    Die Piraten wollten das Urheberrecht nicht abschaffen, aber gründlich überarbeiten, heißt es weiter. Das private Teilen von Filmen und Musik als Filesharing müsse erlaubt sein und dürfe weder durch Abmahnungen noch durch nutzerfeindliche Kopierschutzmaßnahmen eingeschränkt werden. "Aufgrund des aktuellen Urheberrechts können wir dir hier leider nicht das umfangreiche Angebot liefern, was du gewohnt bist. Das tut uns leid", erklären die Piraten.

    Markus Drenger von der Piraten Bundes-IT sagte Golem.de: "Vergangenen Freitag hat der Besitzer der Domain unseren DNS-Server als Primary DNS eingetragen. Das haben wir bemerkt, nachdem Torrentfreak bei uns angefragt hat und die Anfragen auf unseren DNS-Server stark gestiegen sind." Die Einträge wurden bei der Tonic, die Registrierungsstelle für Domains, unterhalb von .to geändert.

    Gleichzeitig hatten sich auch Polizei und Staatsanwaltschaft gemeldet. "Einige Polizisten dachten wohl, wir würden die Domain besitzen. Aber wir haben keine Kontrolle über die Domain. Wir gehen davon aus, dass sich das in den nächsten Tagen wieder ändern wird und sie die Domain zurücknehmen", so Drenger.

    25 MByte pro Sekunde
    Die Techniker hätten jetzt eine kleine Infoseite gebaut, die den Traffic annimmt. Durch die Umleitung entstehe ein Traffic von 25 MByte pro Sekunde, sagte Drenger.

    Movie2k ist seit dem 29. Mai 2013 offline, weil der Domainname nicht mehr per DNS zu einer IP-Adresse aufgelöst werden konnte. Das Onlinemagazin Torrentfreak Movie2k hat laut GVU bei weitem den größten Umfang unter den illegalen Streamingportalen. Das seit 2008 aktive Portal ermöglichte Ende 2012 den Zugriff auf 24.200 illegale Filmkopien in diversen Sprachfassungen, davon annähernd 9.500 mit deutscher Tonspur. Bis zum 2. Februar 2013 wurde dieser Katalog auf fast 27.000 vergrößert. Zu jedem Film können die Nutzer zwischen mehreren Kopien auf bis zu 17 Streamhostern wählen. Die Seite liegt auf Servern in Rumänien.

    Movie2k verzeichnete laut GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) auch den größten Besucheranstieg der illegalen Angebote: Ende 2011 lag die Seite im Alexa-Ranking auf Platz 58 der beliebtesten Internetseiten in Deutschland. Vor sechs Wochen belegte sie Rang 35. Danach rückte Movie2k auf Platz 22 der in Deutschland am häufigsten aufgesuchten Seiten auf. Für Deutschland ist das Alexa-Ranking nur bedingt aussagekräftig. Doch auch bei Google Trends legte Movie2k stark zu.
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    Movie2k nach angeblichem Hack wieder online
    Mit gleichem Aussehen wie der vermeintliche Nachfolger Movie4k ist auch der illegale Dienst Movie2k nun wieder im Netz. Die Betreiber behaupten, Ende Mai 2013 gehackt worden zu sein und warnen vor der Konkurrenz.

    Unter der Domain Movie2k.tl, nicht mehr Movie2k.to, befindet sich ein neues illegales Portal, das Streams von urheberrechtlich geschützten Filmen und Serien anbietet. Die Macher betonen in einer Stellungnahme, sie seien das echte Movie2k und warnen - ohne den Namen zu nennen - vor der Konkurrenz, die als Movie4k seit Anfang Juni aktiv ist. Dort, so das neue Movie2k, gebe es Viren - was in der Vergangenheit aber auch auf viele andere illegale Streaming-Plattformen zutraf.

    Warum das seit der Abschaltung von kino.to populäre Movie2k.to am 29. Mai 2013 aus dem Netz verschwand, erklären die Betreiber der neuen Seite mit einer abenteuerlich anmuten Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt sollen die "Server gehackt und alle Backup-Daten gelöscht" worden sein. Der zuständige Admin habe daraufhin die Seite vom Netz genommen und sei untergetaucht, ohne den Rest des Teams vorher zu informieren.

    [img=550]https://darklight.to/picshare/images/414Startseite.png[/img]
    Die Startseite von Movie2k.tl sieht aus wie bei Movie4k.to (Screenshot: Golem.de)
    Als Motivation des Administrators nennen die Betreiber "Angst" - wovor, geben sie nicht an. Es ist wahrscheinlich, dass Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden im Umfeld von kino.to zu der Abschaltung von movie2k.to geführt haben, wie der zuständige Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein Golem.de bereits am 31. Mai 2013 sagte.

    Genau an diesem Datum wurde auch laut dem öffentlich einsehbaren Whois-Eintrag von Movie2k.tl die Domain registriert, und zwar über eine Agentur in Hong Kong. Die letzte Änderung am Domaineintrag gab es am 3. Juni 2013. Bei Movie2k.to hingegen sind die Whois-Angaben besser verschleiert, die Seite wird weiterhin auf die deutsche Präsenz der Piratenpartei umgeleitet, ohne dass diese Organisation Kontrolle über die Domain hätte.

    Das neue Movie2k.tl behauptet in seiner Stellungnahme außerdem, das "Skript" des früheren Angebots sei verloren gegangen und habe erst wieder erstellt werden müssen. Mit diesem Begriff bezeichnen manche Betreiber von Webseiten die gesamte Web-Infrastruktur ihres Angebots von HTML über diverse Skript- und Datenbanksprachen. Da sich Movie2k.tl und Movie4k.to in Design und Inhalt zum Verwechseln ähnlich sehen, liegt der Verdacht nahe, dass beide Angebote auf demselben technischen Unterbau basieren.

    Mit einem Teil der Medienbranche wollen sich die Betreiber von Movie2k.tl offenbar vorerst nicht mehr anlegen: Pornographie und englischsprachige Filme bieten sie ausdrücklich nicht an. Inwieweit das vor Strafverfolgung schützen soll, ist unklar. Die entsprechenden Angebote gibt es aber bei Movie4k.to, so dass die beiden konkurrierenden Plattformen offenbar trotz der Gemeinsamkeit der Illegalität unterschiedliche Zielgruppen ansprechen wollen.
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