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    Coffeeshop für die Wissenschaft?

    Marihuana-Handel wächst schneller als Smartphone-Markt
    (kein Wunder wenn ich hier in der Shout mal mitlese.)

    Der legale Handel mit Marihuana gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten in den USA. Nach einem Bericht, der der Huffington Post exklusiv vorliegt, wächst dieser Sektor sogar schneller als der weltweite Smartphone-Markt.

    Die Forscher haben in den ersten sechs Monaten hunderte Menschen befragt, die mit medizinischem Cannabis zu tun haben: Händler, Verarbeiter, Apotheker und Branchenführer. Sie schätzen, dass 2013 legales Marihuana im Wert von 1,43 Milliarden Dollar verkauft werden wird. Der Bericht geht außerdem davon aus, dass diese Zahl nächstes Jahr um 64 % auf 2,34 Milliarden Dollar ansteigen wird. Im Vergleich dazu ist der Smartphone-Markt jüngsten Studien zufolge zwischen 2012 und 2013 nur um 46 % gewachsen.

    "In den USA gibt es keinen Markt der schneller wächst"
    „Cannabis ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen“, so Steve Berg, ehemaliger Geschäftsführer der Wells Fargo Bank und Herausgeber des Berichts, der zweiten Ausgabe des „State of Legal Marijuana Markets“ (Situation des legalen Marihuana-Marktes). „In den USA gibt es keinen Markt, der schneller wächst.“

    Zwar haben Smartphones schon an Beliebtheit gewonnen lang bevor medizinisches Marihuana zu einer rentablen Industrie wurde, und die weltweiten Verkaufszahlen für 2012/13 lassen sich nicht unmittelbar mit den Schätzungen für den US-Markt 2013/14 vergleichen. Doch Berg sagt, sein Ziel sei es gewesen, das rasante Wachstum des Cannabis-Marktes anhand einiger bekannte Referenzdaten zu illustrieren. Der amerikanische Smartphone-Markt legt laut der Forschungsgruppe IDS jährlich 7,3 Prozent zu.

    "Investoren stürzen sich auf den Cannabis-Markt"
    „Unternehmen und privaten Investoren stürzen sich jetzt auf den Cannabis-Markt“, so Berg. „Wer die Dynamik des Marktes wirklich versteht, kann hier enorm profitieren.“

    Medizinisches Marihuana ist derzeit in 20 Bundesstaaten und dem District of Columbia legal. Nächstes Jahr werden auch in Washington und Colorado Gesetze eingeführt, um den Verkauf von Marihuana an Erwachsene zu legalisieren. Nach Meinung von Berg werden diese Staaten natürlich eine besonders große Rolle für das Wachstum des Cannabis-Marktes spielen. Allein Colorado wird 2014 voraussichtlich 359 Millionen Dollar zusätzlich zum bestehenden Handel beitragen.

    CNN-Dokumentation erklärt die Vorteile Marihuanans
    Gleichzeitig ändert sich auch in weiten Teilen der Bevölkerung die Haltung gegenüber der Substanz. Einer letzten Monat durchgeführten Gallup-Umfrage zufolge sind erstmals mehr als die Hälfte der Amerikaner der Meinung, dass Marihuana sowohl für medizinische als auch für private Zwecke legal sein sollte. Eine CNN-Dokumentation erklärte diesen Sommer die Vorteile von Marihuana für die breite Bevölkerung. Zudem nutzen immer mehr Menschen die medizinischen Eigenschaften der Pflanze, um Symptome zu lindern – sogar bei Kindern: Eine Vereinigung konservativer mormonischer Mütter setzt sich seit kurzem für eine sichere Versorgung mit Cannabis-Öl für ihre epileptischen Kinder ein.

    „Die Einstellung der Bevölkerung zu Marihuana hat sich dramatisch gewandelt“, sagt Berg und erklärt, dass eine solche Änderung der öffentlichen Meinung oft auch Gesetzesänderungen nach sich zieht. „Jüngere Wähler werden einen höheren Anteil an der Gesamtwählerzahl stellen. Die veränderte Einstellung führt schließlich zu neuen Initiativen.“
    Der Bericht geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren 14 weitere Bundesstaaten die Nutzung von Marihuana durch Erwachsene für private Zwecke legalisieren werden. Dadurch könnte bis 2018 ein Cannabis-Markt im Wert von 10,2 Milliarden Dollar entstehen.

    Begleitprodukte könnten den Markt weiter ankurbeln
    Berg weist darauf hin, dass bei seiner Studie lediglich die Gesamtverkäufe von Cannabis untersucht wurden – egal, ob vom Groß- an den Einzelhandel oder direkt an den Endkunden. Der Markt für Begleitprodukte wie Sicherheitsanlagen, Wachstumsmittel, Apps und Zubehör könnte das Wachstum der Branche noch weiter fördern.

    „Die Branche wird immer professioneller und zieht jetzt schon Fachleute aus anderen Branchen an“, so Berg. „Immer mehr Investoren sind an einer Finanzierung dieser Unternehmen interessiert, da immer mehr Märkte bedient werden müssen.“

    Die Regierung kann mit dieser schnellen Entwicklung aber nicht schritthalten. Selbst wenn in einigen Staaten der Konsum von Marihuana legal ist, ist es auf Bundesebene immer noch illegal und wird im Betäubungsmittelgesetz als Substanz ohne medizinischen Wert gelistet. Razzien in Ausgabestellen in Kalifornien haben in den letzten zwei Jahren hunderte Unternehmen zerstört und das Wachstum der Branche beeinträchtigt.

    "Akzeptanz für Marihuana wird nicht auf einen Schlag erfolgen"
    Berg bleibt jedoch optimistisch und verweist auf die jüngste Aussage von Generalstaatsanwalt Eric Holder: Das Justizministerium werde der Einführung von Gesetzen zur Legalisierung des Cannabiskonsums für Erwachsene in Washington und Colorado nicht im Wege stehen.

    „Die Akzeptanz von Marihuana auf Bundesebene wird sicher nicht auf einen Schlag erfolgen“, sagt er. „Es ist vielmehr ein langwieriger Prozess, der aus vielen wichtigen Einzelschritten besteht.“
    Quelle
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Marihuana ... ein Thema, pack ich mal mit hier rein. :flower:

    Drogenumschlagplatz Görlitzer Park
    Coffeeshop für die Wissenschaft
    Mit dem bundesweit ersten offiziell genehmigten Coffeeshop will das Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg Cannabis legalisieren und das Dealerproblem in der Nachbarschaft lösen. Doch Wunsch und Realität klaffen weit auseinander.

    Morgens halb zehn in Kreuzberg. Schon auf dem Weg zur Arbeit können sich die Anwohner rund um den Görlitzer Park im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit Stoff versorgen. Nur, dass es hier keine Waffeln in Schokolade gibt. Sondern Drogen. Cannabis sei da schon Standard, auch MDMA, Ecstasy oder Heroin böten die Dealer rund um den "Görli" an, sagt ein Bewohner der Liegnitzer Straße. Die Hierarchien sind strikt, die Gebiete klar abgegrenzt. Konflikte unter den Verkäufern sind an der Tagesordnung, da fliegen schon mal wegen 20 Euro die Fäuste. Und angesprochen wird jeder, unabhängig von Alter oder Geschlecht.

    Um der Situation Herr zu werden, hat das Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg nun einen ungewöhnlichen Antrag der Grünen verabschiedet: ein sogenanntes Cannabis-Modellprojekt im Görlitzer Park. Nach niederländischem Vorbild soll in einem Coffeeshop legal Marihuana verkauft werden. "Wir müssen jetzt ungewöhnliche Lösungen denken", sagt die Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne). Die Verbotspolitik der letzten Jahrzehnte sei gescheitert, die Polizei bekomme die Situation mit Kontrollen und Platzverweisen nicht in den Griff. Der Verkauf von Drogen ist in Deutschland grundsätzlich verboten, eine Ausnahme kann nur das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn erteilen. Mit den Drogenberatungsstellen und Anwohnern wollen die Bezirkspolitiker jetzt einen Antrag erarbeiten und zum BfArM nach Bonn schicken.

    Die Realisierung ist fraglich
    Dort reibt man sich die Augen. "Es entsteht der Eindruck, man müsse sich nur ein Formular runterladen und dann den Antrag einschicken. Das ist aber nicht so", sagt der BfArM-Sprecher Maik Pommer. Es gibt kein standardisiertes Antragsverfahren für Coffeeshops, die Gutachter haben erst aus der Presse von dem Projekt erfahren. Direkten Kontakt zur Arzneimittelbehörde haben die Kreuzberger Politiker bisher nicht gesucht. Erst wenn überhaupt ein Antrag im Institut eingegangen und gründlich geprüft worden sei, können man das Projekt einordnen, sagt Pommer. Wie groß die Chance auf Erfolg ist, lässt er offen.

    Bisher hat die Behörde nur in Einzelfällen den Erwerb von Cannabisblüten oder -extrakt erlaubt. Doch die Kriterien sind sehr streng: Nur im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleitetenTherapie darf ein Patient Cannabisblüten oder -extrakt bei einer festgelegten Apotheke kaufen - sofern ein entsprechendes ärtzliches Gutachten vorliegt. "Diese Patienten sind meist schon austherapiert, der Schmerz kann nicht mehr anders behandelt werden", sagt Pommer.

    Coffeeshop als öffentliches Interesse
    Die Grünen in Kreuzberg beziehen sich bei ihrem Modellprojekt auf Paragraf 3 des Betäubungsmittelgesetzes. Demnach braucht jeder eine Erlaubnis des Bonner Instituts, der "Betäubungsmittel anbauen, herstellen, mit ihnen Handel treiben, sie, ohne mit ihnen Handel zu treiben, einführen, ausführen, abgeben, veräußern, sonst in den Verkehr bringen, erwerben oder ausgenommene Zubereitungen herstellen will." Doch nur in Ausnahmefällen, wenn "wissenschaftliche oder andere im öffentlichen Interesse liegende Zwecke" vorliegen, darf die Erlaubnis laut Gesetz überhaupt erteilt werden.

    Dass ein öffentliches Interesse vorhanden ist, steht für Jonas Schemmel, den Fraktionssprecher der Grünen im Bezirksparlament, außer Frage. Mit dem Coffeeshop wollen die Lokalpolitiker zwar die Anwohner rund um den Görlitzer Park entlasten und den Drogenumschlagplatz befrieden, doch Schemmel legt auch auf den wissenschaftlichen Nutzen Wert: Geschultes Fachpersonal soll im Coffeeshop Cannabis verkaufen, Beratungsangebote sollen die Kunden aufklären und so auch für Prävention und Jugendschutz bieten. "Wir wollen die Kontrolle über Herstellung und Verkauf haben. Man muss auch mal an den Verbraucherschutz denken", sagt Bezirksbürgermeisterin Herrmann.

    Blanker Unsinn
    Seitens der Suchtberatungsstellen ist die Skepsis groß: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, lehnt den Verkauf von Cannabis in Coffeeshops schon allein aus Gründen des Gesundheitsschutzes als "keine denkbare Option" ab. Nicolo Witte, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins "Keine Macht den Drogen" spricht gar von "blankem Unsinn". Und redet sich in Rage: "Die Botschaft wäre völlig falsch, das hieße ja, dass wir uns all die Jahre geirrt haben und Cannabis nicht so schlimm ist - ist es aber doch!"

    Der THC-Gehalt ist seit den Sechzigerjahren deutlich gestiegen, 35.000 Jugendliche sind derzeit wegen Cannabis-Missbrauch in Therapie. Schon von Berufs wegen ist der Kriminalhauptkommissar täglich mit den Folgen von Drogenkonsum konfrontiert und im Münchner Polizeipräsidium der Ansprechpartner für Sucht- und Drogenprävention. Im Verein "Keine Macht den Drogen" engagiert er sich ehrenamtlich. Spezialgebiet? Die Coffeeshops der Niederlande. Binnen Minuten zählt Witte eine Vielzahl von Problemen auf, die auf Berlin zukämen, wenn der Antrag der Kreuzberger Grünen Realität würde.

    Eine Luftnummer?
    Erstes Problem: Die Altersgrenze. Dürfen Konsumenten mit 21 Jahren legal Cannabis kaufen oder schon mit 18 Jahren? "Ist man mit 18 noch in der Pubertät? Die Schäden für das Gehirn sind in der Pubertät dramatisch, das bestätigt jeder Neurologe", sagt Witte. Das nächste Problem sei der Nachschub. In Holland dürften die Coffeeshops 500 Gramm vorrätig haben, keine besonders hohe Menge, also beziehen viele zusätzlichen Stoff vom illegalen Markt. "Und wer soll das anbauen? Geschweige denn so ein THC-Feld bewachen?", fragt Witte. Der rechtsfreie Raum um den Coffeeshop würde die Polizei außerdem vor große Herausforderungen stellen, denn wo dürften die Beamten wieder kontrollieren, wenn Konsumenten nicht alles vor Ort rauchen und die Reste mit nach Hause nehmen würden? Für Dealer illegaler Substanzen bliebe der Görlitzer Park aus Wittes Sicht ohnehin weiter ein Anziehungspunkt.

    Das Projekt mag wie eine Luftnummer erscheinen, doch die Kreuzberger Grünen geben sich selbstbewusst. Angebote von Brandenburger Marihuana-Züchtern gebe es bereits. "Wenn wir keine Möglichkeit sehen würden, hätten wir den Antrag nicht formuliert", sagt die Bezirksbürgermeisterin Herrmann. Sie habe ich auch mit ihrem Kollegen Hans-Christian Ströbele darüber unterhalten, "und der ist Jurist". Frühestens Mitte 2014 soll der Antrag an das BfArM vorliegen. Ein Alleingang soll das Projekt nicht sein, "in der Hamburger Schanze oder in Köln haben sie ja alle die gleichen Probleme, die sollen gerne alle mitziehen", sagt Fraktionssprecher Schemmel.
    Quelle

    Warum der Berliner Vorstoß für einen Coffeeshop in Rauch aufgeht
    Macht Kiffen geisteskrank?
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  3. #3

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    Herzog - Eine Drogenlose Frechheit (2014)




    Year: 2014

    Size: 135 Mb

    Quality: mp3, 320 kbps

    Genre: Rap, Hip-Hop


    Tracklist:


    1. Gott Sei Junk

    2. D.R.E.A.M.

    3. Drogenprodukt

    4. Coffee Shop Mafia

    5. Dagobert Dax - Herzog / Varak

    6. Zur Nachahmung Empfohlen - Herzog / Ptk

    7. Herzurabi - Herzog / Dr. Surabi

    8. Konsumverhalten

    9. High Vom Leben

    10. Tash'n'geld - Herzog / Tayler

    11. Die üblichen Verdächtigen - Herzog / Mosh36

    12. Liebe Auf Den Ersten Trip

    13. Alles Gute Kommt Von Drogen - Herzog / Achtvier

    14. Pädagogisch Wertlos - Herzog / Dr. Surabi

    15. Rettungsschirm

    16. Junkytum

    17. Alte Muster

    Hoster: uploaded.net






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