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    Kino/Film News Thread .

    Die Tribute von Panem – Catching Fire


    Vergiss nicht, wer der Feind ist!

    Hoffnung ist das einzige Gefühl, das stärker ist als Angst. Mit diesem Hinweis hatte Präsident Snow (Donald Sutherland) den Spielmacher der 74. Hungerspiele davor gewarnt, Fehler zu machen. Doch der Spielmacher versagte, indem er sich von Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) erpressen ließ und sie
    gemeinsam mit ihrem Freund Peeta (Josh Hutcherson)
    zu Siegern erklärte. Draußen, in den 12 unterdrückten
    Distrikten des totalitären, vom mächtigen Kapitol beherrschten
    Staat Panem, blieb diese kurze Schwäche nicht unbemerkt. Auf der "Tour der Sieger" erleben auch Hoffnung ist das einzige Gefühl, das stärker ist als Angst. Mit diesem Hinweis hatte Präsident Snow (Donald Sutherland) den Spielmacher der 74. Hungerspiele davor gewarnt, Fehler zu machen. Doch der Spielmacher versagte, indem er sich von Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) erpressen ließ und sie gemeinsam mit ihrem Freund Peeta (Josh Hutcherson) zu Siegern erklärte. Draußen, in den 12 unterdrückten Distrikten des totalitären, vom mächtigen Kapitol beherrschten Staat Panem, blieb diese kurze Schwäche nicht unbemerkt. Auf der "Tour der Sieger" erleben auch Katniss und Peeta, dass die Unruhe in der Bevölkerung zu ersten kleinen Aufständen führt.

    Um diesen Hoffnungsfunken, der eine Revolution entfachen könnte, im Keim zu ersticken, rationiert das Kapitol die Lebensmittel, erhöht die Truppenstärke der Friedenswächter und erlässt drakonische Strafen. So wird Katniss' Jugendfreund Gale (Liam Hemsworth) beinahe zu Tode ausgepeitscht, nachdem man ihn mit verbotenerweise gejagtem Wild erwischt. Zudem verfügt der Präsident, dass zur Jubiläumsveranstaltung der 75. Hungerspiele 24 vormalige Sieger gegen einander antreten sollen. So schlägt Snow zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits kann er den Menschen in den Distrikten zeigen, dass sich selbst ihre Stärksten der Macht des Kapitols beugen müssen. Andererseits weiß er, dass Katniss als einzige weibliche Siegerin aus Distrikt 12 defi nitiv wieder in die Arena muss und dort sicher sterben wird. Und mit ihr wird die Hoffnung sterben, dass es möglich ist, sich dem Kapitol ungestraft zu widersetzen.

    Dessen ist sich auch Katniss bewusst. Doch das ist nicht ihr einziges Problem. Mehr denn je ist sie von ihren Gefühlen verwirrt – für Gale, den sie zu lieben glaubt, und für Peeta, dem sie ihr Leben verdankt und mit dem sie seit den Hungerspielen die Albträume teilt. Als das Spektakel näher rückt, beschließt Katniss daher, Gale aus ihren Gedanken zu verbannen und alles daran zu setzen, dass Peeta diesmal der alleinige Sieger und damit der einzige Überlebende sein wird. Mentor Haymitch (Woody Harrelson) erklärt sich bereit, ihr dabei zu helfen, gibt ihr allerdings auch zwei Ratschläge mit in die Arena: "Versuch, am Leben zu bleiben" und "Vergiss nicht, wer der Feind ist!"

    Wie schon "Die Hungerspiele", so ist auch "Catching Fire", die zweite Kinoadaption von Suzanne Collins’ weitweit erfolgreicher Romantrilogie, ein spektakuläres Action-Abenteuer – aber auch so viel mehr als das. Getragen von der herausragenden Schauspieler-Crew um Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence ist "Die Tribute von Panem" auch ein Thriller mit durchaus politischem Hintergrund, ein Überlebensdrama. Regisseur Francis Lawrence hat diese inhaltlichen Versatzstücke zu einem sensationellen Film-Event zusammengefügt, das das Publikum atemlos in die Kinosessel pressen wird. Gut, dass man sich auf zwei weitere Teile freuen darf!

    Kinostart: 21.11.13
    Genre: Action / SciFi
    Laufzeit: 146 Min.
    FSK: 12
    Regie: Francis Lawrence
    Darsteller: Jennifer Lawrence, Elizabeth Banks, Liam Hemsworth, Josh Hutcherson, Philip Seymour Hoffman
    OT: The Hunger Games: Catching Fire (USA 2013)

    http://www.youtube.com/watch?v=nJlSdw8H4QA

    Kleine Kritik(Spoiler nicht ausgeschlossen )


    Fazit

    Anne Facompre: Obwohl der erste Teil der Hunger Games Reihe schon ziemlich gelungen war, setzt Catching Fire noch einmal einen oben drauf. Visuell sorgt das Riesenbudget von 140 Millionen Dollar für ein absolut sehenswertes Spektakel. Von den tristen Distrikten über das glamouröse Kapitol bis hin zu der bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Arena der 75ten Hunger Games: Die Umsetzung ist perfekt. Neben Teenie-Lieblingen Lawrence, Hutchinson und Hemsworth sorgen hochkarätige Nebendarsteller für makellose Schauspielleistungen. Wer Lenny Kravitz außerdem schon immer mal mit goldenem Eyliner sehen wollte, hat jetzt die Chance dazu.

    Erzählerisch liefert Catching Fire eine gelungene Mischung aus Gesellschaftskritik, Lovestory und erschreckender Zukunftsvision, die für Zuschauer jeden Alters sehenswert ist. Wer es darauf abgesehen hat, kann sich voll in das Liebesdreieck reinsteigern. Trotzdem ist es subtil genug, dass jeder, dem es zu banal ist, diesen Aspekt der Geschichte gut ignorieren kann. Mal abgesehen von einigen wenigen holprigen und überzogenen Dialogen, bei denen es einen kurz schaudert, ist Catching Fire eine absolut gelungene Buchadaption und Jugendkino, wie es besser kaum sein kann.



    Download

    Die Tribute von Panem Catching Fire 2013 German MD TS XviD - KMOA
    [spoiler'Die Tribute von Panem Catching Fire TS LD German x264 - AOE[/spoiler]

    Bild - und Tonbewertungen


    Bild: Geht in Ordnung für einen TS. Soweit alles gut erkennbar, gilt auch für Details, Farben sind durchschnittlich bis gut. Passabel zum gucken wenn man nicht auf besseres Material warten möchte.

    Ton: Anständige Mic. Typisch etwas dumpf und hallig, aber zu jeder Zeit alles gut zu verstehen. Hin und wieder musste ich etwas am Soundregler drehen, dass geht aber soweit in Ordnung




    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  2. #2
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    Escape Plan


    Für den spektakulären Action-Thriller "Escape Plan" standen Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger erstmals gemeinsam als Hauptdarsteller vor der Kamera.

    Entkommen oder sterben

    Für einen erfolgreichen Gefängnisausbruch gibt es drei unabdingbare Voraussetzungen: Man muss den Grundriss kennen, man muss die alltäglichen Abläufe verstehen und man braucht – drinnen oder draußen – ein Ablenkungsmanöver. Niemand weiß das besser als Ray Breslin (Sylvester Stallone), denn Ausbrüche sind sein Geschäft. Breslin gilt als weltweite Kapazität für die Konstruktion von Hochsicherheitsgefängnissen, wobei er jeden Knast persönlich testet. Seine Firma schleust ihn als Insassen ein, um die Schwachstellen des Systems ausfindig zu machen. Und bisher ist Breslin noch jedes Mal rausgekommen. Deshalb scheint die Überprüfung einer geheimnisvollen Einrichtung für besonders gefährliche Gefangene ein Routinejob zu sein. Doch etwas läuft von Beginn an schief. Breslin wird hinterrücks betäubt und erwacht in einem High-Tech-Gefängnis, das nur „Das Grab“ genannt wird. Statt Direktor Marsh, seiner vorgesehenen Kontaktperson, empfängt ihn der sadistische Direktor Hobbs (Jim Caviezel). Breslin wurde reingelegt und soll nun offenbar auf ewig im Hochsicherheitstrakt schmoren. Umso mehr muss der Ausbruchsexperte nun zeigen, was er kann: Schließlich hat er die Sicherheitsprotokolle für das Gefängnis selbst entwickelt. Er kennt also den Grundriss und die Routinen. Fehlt nur noch die Hilfe für das Ablenkungsmanöver – die in Person von Emil Rottmayer (Arnold Schwarzenegger) auf den Plan tritt. Der ebenso undurchsichtige wie schlagkräftige Hüne ist in "Das Grab" eine Respektsperson, auf die selbst die abgedrehtesten Gefangen hören. Zwar traut er Breslin zunächst nicht über den Weg, doch die Aussicht auf eine erfolgreiche Flucht machen die beiden zu einem unschlagbaren Team. Der Kampf gegen den unbarmherzigen Hobbs und seine Schergen beginnt…

    Für langjährige Kinogänger gehören Arnie und Sly irgendwie schon zur Familie – und die Nachgeborenen lernen so langsam, welchen Vorbildern die heutigen Actionhelden nacheifern. Denn diesen beiden Hollywood- Ikonen haben das Genre während der letzten 30 Jahre stärker geprägt als jeder andere. Dabei standen Stallone und Schwarzenegger für "Escape Plan" tatsächlich erstmals gemeinsam als Hauptdarsteller vor der Kamera – woran beide offensichtlich mächtig Spaß hatten. Dass die Herren mittlerweile 67 (Stallone) und 65 (Schwarzenegger) Jahre alt sind, merkt man lediglich, wenn sie sich entsprechende Sprüche an die Köpfe werfen, was den augenzwinkernden Humor des Films unterstreicht. Ohnehin nehmen sich die beiden Haudegen, die in den Action-Sequenzen körperlich kaum weniger fit als in den 90er Jahren wirken, nicht mehr so ernst wie früher. Und genau diese coole Gelassenheit verleiht ihren Charakteren eine hohe Glaubwürdigkeit, wodurch "Escape Plan" nicht nur als Action-Spektakel überzeugt, sondern auch als fesselnder Thriller. Dazu trägt natürlich auch die hochklassige Besetzung der weiteren Rollen mit Curtis "50 Cent" Jackson als Breslins Computer-Experte, Vincent D‘Onofrio und Amy Ryan als seine Geschäftspartner sowie Vinnie Jones als brutalem Wärter und Sam Neill als Gefängnisarzt bei. So hatte Regisseur Mikael Håfström ("Zimmer 1408") leichtes Spiel, um ein ebenso temporeiches wie spannendes, aber auch humorvolles Action-Abenteuer zu inszenieren. Stallone und Schwarzenegger sind eben immer noch die Besten



    Kritik

    Aus 14 Gefängnissen ist Breslin (Sylvester Stallone) bereits ausgebrochen und hat damit seiner Firma für Sicherheitstechnik hohe Profite verschafft. Für seinen lukrativsten Auftrag lässt er sich ohne Kontakt zu seinen Mitarbeitern in ein neues Hightech-Gefängnis an einem geheimen Standort einschleusen, dessen Ausbruchssicherheit er für die CIA überprüfen soll. Doch schnell wird Breslin klar, dass er in eine brutale Falle getappt ist. Gemeinsam mit Mithäftling Rottmayer (Arnold Schwarzenegger) muss er eine Fluchtmöglichkeit finden, sonst kann er der Freiheit für immer Lebwohl sagen. Der Actionthriller führt zwei Legenden des Genres nach "The Expendables" wieder zusammen, unter der Regie von Mikael Hafström. Der Plot verspricht neben harter Action und Humor auch jede Menge Spannung.

    Fazit: Knallharter Thriller mit den beiden größten Action-Legenden.



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    Escape Plan 2013 TS MD GERMAN XViD - ALCaTRaZ

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  3. #3
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    Fack ju Göhte


    Wer keinen Stress will, hält die Klappe!

    Zeki Müller (Elyas M’Barek) hat gerade seine fünfjährige Haftstrafe abgesessen und will mit dem bei einem Überfall geraubten, aber nie gefundenen Geld nun eine unbeschwerte Zukunft genießen. Dummerweise macht ihm seine einstige Liebschaft Charlie (Jana Pallaske) – nicht die hellste Leuchte – einen Strich durch die Rechnung, da sie die Beute auf dem Gelände der Goethe- Gesamtschule versteckt hat. Um an sein ergaunertes Vermögen zu gelangen, bewirbt sich Zeki für die Stelle als Hausmeister, landet jedoch beim Einstellungsgespräch für Aushilfslehrer und wird prompt genommen. Durch einen weiteren unglücklichen Zufall – in den die unsichere, aber süße Lehrerin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) verwickelt ist – wird Zeki sogleich mit der Problemklasse der Gesamtschule konfrontiert. Diese war bislang eher dafür bekannt, ihre Lehrer in den Wahnsinn zu treiben, als gute Noten abzuliefern. Zeki aber findet mit seinen unkonventionellen Unterrichtsmethoden nach und nach einen Zugang zu den Schülern, wobei er sein eigentliches Ziel immer weiter aus den Augen verliert…

    "Fack ju Göhte" ist die ruppig-charmante Antwort auf "Die Lümmel von der ersten Bank" und haut dem Publikum die frechen Pointen nur so um die Ohren.

    Nach der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten TV-Serie "Türkisch für Anfänger" und der dazugehörigen Kinoversion, die 2012 mit knapp 2,4 Millionen Besuchern zum erfolgreichsten, deutschen Film des Jahres wurde, legt das Erfolgsteam um Regisseur Bora Dagtekin, Produzentin Lena Schömann und Schauspieler Elyas M’Barek jetzt ein neues Leinwand- Highlight vor. In der rebellischen Krawall-Komödie "Fack ju Göhte" zeigt sich die aktuelle Teenie-Generation von ihrer derbsten Seite. Eine gestörte Hauptschulklasse wird darin zum Mittelpunkt eines nie dagewesenen Kampfes zwischen Lehrer und Schüler.

    Die junge Schauspielgeneration erfährt mit Gastauftritten von Uschi Glas ("Zur Sache, Schätzchen"), Katja Riemann ("Das Wochenende") sowie dem Rapper Farid Bang prominente Unterstützung und gemeinsam trägt das stimmige Ensemble so dazu bei, dass der Film seine Figuren stets ernst nimmt, das Augenzwinkern dabei jedoch nicht zu kurz kommt. Und damit wird "Fack ju Göhte" zu dem Comedy- Knaller des Herbstes, der mit seinen Hammergags absolutes Kultpotential besitzt. Note 1, setzen!


    Kritik

    Über 2,3 Millionen Kinozuschauer in Deutschland amüsierten sich 2012 über die scharfzüngigen Techtelmechtel zwischen Elyas M’Barek und Josefine Preuß in der Culture-Clash-Komödie „Türkisch für Anfänger“. Regisseur und Autor Bora Dagtekin verpflanzte seine eigene Erfolgsserie einfallsreich vom Fernsehen auf die große Leinwand und sorgte so auch im Kino für frischen Wind. Statt nun den frech überspitzten deutsch-türkischen Reibereien einfach ein weiteres Kapitel hinzuzufügen (das folgt womöglich noch), nimmt er sich in seiner neuen Komödie „Fack ju Göhte“ erst einmal die Zustände in deutschen Klassen- und Lehrerzimmern vor. Dabei ist der Titel durchaus Programm: Erneut setzt Dagtekin auf unerhörte Pointen und fröhliche Unverschämtheiten, spielt dabei genüsslich mit Klischees und sorgt gemeinsam mit der wieder von Elyas M’Barek angeführten perfekten Besetzung für köstlich ungezwungene Unterhaltung. Seine oft groben Gags funktionieren zwar nicht immer, aber trotzdem ist „Fack ju Göhte“ vielleicht sogar noch lustiger als „Türkisch für Anfänger“. Wenn der Schulschwank insgesamt trotzdem ganz leicht hinter der Integrationskomödie zurückbleibt, liegt das daran, dass der neue Film stärker in Genrekonventionen verhaftet ist. Vergleichbare Hollywood-Konkurrenz wie „Bad Teacher“ lässt „Fack ju Göhte“ trotzdem locker hinter sich, denn Dagtekins launiges Lehrer-Lustspiel ist bei aller Frechheit auch warmherzig.



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    Fack ju Goethe TELESYNC German REPACK x264 - PsO

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  4. #4
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    Der Hobbit: Smaugs Einöde


    Der Oscar-preisgekrönte Filmemacher Peter Jackson präsentiert "Der Hobbit: Smaugs Einöde", den zweiten Film der dreiteiligen Kinofassung des nach wie vor sehr populären Meisterwerks "Der Hobbit" von J.R.R. Tolkien.

    Die Reise geht weiter

    In "Der Hobbit: Smaugs Einöde" setzt Titelheld Bilbo Beutlin das Abenteuer seiner epischen Mission fort: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der Führung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien. Die Gefährten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise überstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trügerischen Düsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefährlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schließlich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen – einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.

    Ian McKellen ist wieder als Gandalf der Graue dabei, und Martin Freeman spielt die Rolle des Titelhelden Bilbo Beutlin. Als Thorin Eichenschild ist Richard Armitage zu sehen. Zur internationalen Besetzung zählen Benedict Cumberbatch, Evangeline Lilly, Lee Pace, Luke Evans, Ken Stott, James Nesbitt und Orlando Bloom als Legolas. Weitere Rollen übernehmen (in alphabetischer Reihenfolge) John Bell, Manu Bennett, Jed Brophy, Adam Brown, John Callen, Ryan Gage, Mark Hadlow, Peter Hambleton, Stephen Hunter, William Kircher, Lawrence Makoare, Sylvester McCoy, Graham McTavish, Dean O’Gorman, Mikael Persbrandt und Aidan Turner.

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    Getaway



    Die Ehefrau des ehemaligen Rennfahrers Magra wird entführt. Kurz darauf erhält er telefonisch Anweisung, einen 850 PS-starken Sportwagen zu stehlen und auf einen wilden Crashkurs zu gehen. Ein Mädchen stellt sich ihm in den Weg und bedroht ihn mit der Waffe, sie entpuppt sich als Besitzerin des Wagens und wird zu seiner widerwilligen Beifahrerin. Mit ihrer Hilfe geht Magra auf Gegenkurs.


    Kritik

    Ethan Hawke klemmt sich für dieses Action-B-Movie hinters Steuer und absolviert eine Nonstop-Autoverfolgungsjagd.

    Vielleicht suchte Hawke nach Kontrastprogramm zu seinem besonnenen Talkie "Before Midnight" und hoffte auf den (Brems)Spuren Steve McQueens Klassiker "Bullitt" zu rasen. Denn diese rast- und häufig ratlos wirkende Blechverbiegungsorgie verzichtet auf CGI-Effekte und weist damit ein gewisses Oldschool-Flair vor. Ansonsten ist die in Bulgarien gefilmte Produktion mit ihrem hastigen Schnellschnitt-Look eher auf die YouTube-Generation zugeschnitten. Passend dazu gesellt sich Teeniestar Selena Gomez in den Passagiersitz neben Hawkes Protagonisten Brent Magra in einer von den beiden Drehbuchnovizen Sean Finegan und Gregg Maxwell Parker ausgeheckten, nicht unbedingt um Plausibilität, sondern um maximale Action bemühten Story: Die Ehefrau des ehemaligen Rennfahrers wird entführt. Kurz darauf erhält Magra telefonisch Anweisung einen 850 PS-starken Shelby GT 500 Super Snake Mustang zu stehlen. Ein geheimnisvoller Fremder (Jon Voight ist vorrangig mit seiner Stimme präsent) zwingt Magra, auf chaotischen Crashkurs zu gehen, ansonsten würde seine Frau sterben. So steuert Magra wiederholt in Mengen von Passanten (von denen jedoch keiner zu Schaden kommt) und schrottet zahllose Fahrzeuge von Zivilsten und Polizei. Zwischendrin taucht ein junges Mädel (Gomez) auf und will Magra mit gezücktem Revolver das Auto abnehmen. Es gehört ihr und ihrem Vater gehört die Bank, die Magras Peiniger auszurauben gedenkt. Mit Hilfe seiner neuen Beifahrerin, die ihn nur widerwillig mit ihrem genialen Computerwissen unterstützt, geht Magra nun auf Gegenkurs.

    Regisseur Courtney Solomon ("Der Fluch der Betsy Bell") drückt von Anfang bis Ende 90 Minuten lang aufs Vollgas. Seine atemlose Auto-Action filmte er mit Digitalkameras, von denen eine Reihe auch im Auto angebracht waren. Die damit erzielten, vorwiegenden Nachtaufnahmen wurden dann mit zahllosen Schnitten zu einem dezibelstarken Demolitionderby zusammengeschweißt, bei dem jegliche Nuancierung und auch Humor fehlt, so dass die Endlos-Autoverfolgungsjagd zwar furios ist, aber auf die Dauer ermüdend wirkt. ara.



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    Getaway DVDRiP LD German x264 - AOE

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  6. #6
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    Carrie



    Handlung

    Die 16jährige Carrie ist von ihrer religiös fanatischen Mutter nicht sexuell aufgeklärt worden und reagiert hysterisch als sie in der Schuldusche ihre erste Periode bekommt. Ihre Mitschülerinnen bewerfen sie mit Tampons und filmen die Tortur mit ihren Handys. Die durchtriebene Chris, die deswegen vom kommenden Abschlussball ausgeschlossen wird, veranlasst, das Carrie bei der Prom mit einem Eimer Blut überschüttet wird. Daraufhin lässt die telekinetisch veranlagte Carrie ihrer lange aufgestauten Wut freien Lauf.

    Kritik


    "Boys Don't Cry"-Regisseurin Kimberly Peirce modernisiert Brian De Palmas Horrorklassiker von 1976.

    Basierend auf dem Roman von Horror-Großmeister Stephen Kings legte Brian De Palma einen damals sensationellen Pubertätsschocker vor, dessen finales (und oft zitiertes) Blutbad Filmgeschichte schrieb. Es folgten ein Broadway-Musical und mit "The Rage: Carrie II" (1999) ein Sequel. Letzteres wurde weder von King noch De Palma gutgeheißen. Peirce hingegen erfreut sich für ihr Remake dem Zuspruch beider Ikonen. Folglich geht die Regisseurin für ihren dritten Film sehr respektvoll und vorlagentreu ans Update-Werk. Obwohl es keine großen Abweichungen von der Originalstory gibt, gelingt es Peirce, der Teen-Tragödie ihren eigenen Stempel aufzudrücken, indem sie verschiedene Aspekte deutlich extremer bzw. dezenter anlegt. So zieht das Mobbing, dem die Protagonistin ausgesetzt ist, im Zeitalter von Viral Videos noch weitläufigere (Cyber)Kreise. Und auch Carries rabiate Racheaktionen fallen wesentlich sadistischer und CGI-realisiert detaillierter aus. Anderseits verzichtet Peirce auf De Palmas unterschwelligen (Sex)Humor sowie auf seine visuellen Spielereien mit Split-Screen-Aufnahmen und unkonventionellen Kamerawinkeln.

    Für die 16jährige Carrie White (Chloe Grace Moretz aus den "Kick-Ass"-Filmen) ist die Highschool die Hölle. Das verschüchterte Mauerblümchen ist von ihrer religiös fanatischen Mutter (Julianne Moore) nicht sexuell aufgeklärt worden, und reagiert hysterisch als sie in der Schuldusche ihre erste Periode bekommt. Ihre Mitschülerinnen bewerfen sie mit Tampons und filmen die Tortur mit ihren Handys. Zwei der "Mean Girls" sind die durchtriebene Chris und Sue, die ein schlechtes Gewissen hat. Chris wird für ihre Boshaftigkeit vom kommenden Abschlussball ausgeschlossen und sinnt deshalb auf Rache. Sue hingegen bittet ihren Freund Tommy, Carrie zur Prom zu begleiten - quasi als Entschuldigung. Dort kommt es zum Bluteimer-Eklat und die telekinetisch veranlagte Carrie lässt ihrer lange aufgestauten Rage fatalen freien Lauf.

    Moretz tritt furchtlos und adäquat in Sissy Spaceks bluttriefende Fußspuren und ist vor allem im letzten Teil als Kickass-Racheengel in ihrem Element. Moore glänzt in der im Original von Piper Laurie gespielten Rolle, in der sie nicht nur verstörende Erziehungsmethoden, sondern auch krasse Selbstgeißelung betreibt. Insgesamt bietet dieses in schmutzig-dunklen Farbtönen gefilmte Remake eine ausgeprägt feminine Perspektive, und bereitet den Klassiker unterhaltsam für eine neue Generation auf. ara.



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    "Fluch der Karibik 5": Christoph Waltz jagt Jack Sparrow


    Nicht nur der neue Schurke für "Fluch der Karibik 5" ist gefunden, Captain Jack kennt auch schon das Ziel für sein neues Piratenabenteuer…

    Es dreht sich alles um einen Dreizack! Jack Sparrow will ihn haben, ebenso wie ein Piratengeist, der ewige Rache am Captain der Black Pearl geschworen hat. Und diesen Geist namens Captain Brand soll im fünften "Fluch der Karibik"-Film kein Geringerer als Christoph Waltz spielen, der zuletzt als Kopfgeldjäger in "Django Unchained" für Angst und Schrecken sorgte und sich dafür einen Oscar abholte.

    Der Untertitel "Dead Men Tell No Tales - Tote erzählen keine Märchen" ist dabei wohl ironisch zu verstehen, denn offenbar hat Waltz als Piratengeist durchaus einiges zu erzählen!

    Brands Geist ist deswegen so verdammt schlecht auf Johnny Depp alias Jack Sparrow zu sprechen, weil dieser einst seinen Bruder Eric anheuerte, der das Piratendasein mit dem Leben bezahlte. Nun will Brand unbedingt vor Jack einen legendären Dreizack finden. Hinweise auf das wertvolle Stück hat dabei Jacks Vater Captain Teague, erneut gespielt von Stones-Gitarrist Keith Richards.

    Captain Jack im Hafen der Ehe?

    Unterstützung bekommt Jack dabei ausgerechnet von der Tochter seines Lieblingsfeindes Barbosa (erneut Geoffrey Rush). Die Dame namens Carina Smyth wird von vielen als Hexe verachtet, ist aber in Wirklichkeit eine fähige Astronomin - und damit natürlich extrem hilfreich in Sachen Navigation, wenn man iregendwo in den Weltmeeren ein mystisches Artefakt aufspüren will. Wer Carina spielen soll, steht derzeit noch in den, naja … Sternen!

    Außerdem soll "Fluch der Karibik 5" mit einer "seltsamen Hochzeit" beginnen, wie die Website "Bleeding Cool" berichtet. Das große Finale ist eine Variation des Mythos vom Bermuda Dreieck, in dem immer wieder auf mysteriöse Weise Schiffe und Flugzeuge verschwinden.

    Als weitere neue Figuren sind ein englischer Ex-Soldat geplant, der sich mit Barbosa verbündet, sowie zwei junge Briten aus Farmer-Familien, die wohl ähnliche Rollen spielen wie Keira Knightley und Orlando Bloom in den ersten drei Filmen. Damit ist unklar, ob Penélope Cruz erneut als Jacks Ex-Flamme Angelica an Bord ist, die im vierten Film "Fremde Gezeiten" für ordentlich Wirbel sorgte. Vielleicht hat die "seltsame Hochzeit" gar mit ihr zu tun?

    Sicher ist jedenfalls, dass die beiden Norweger Joachim Rønning und Espen Sandberg gemeinsam Regie führen werden. Sie haben sich mit dem Atlantik-Überquerungs-Abenteuer "Kon-Tiki" eindrucksvoll für den Job empfohlen.

    Ob sie statt einer wahren Geschichte auch echtes Seemansgarn so inszenieren können, wie es die "Fluch der Karibik"-Fans erwarten, dass zeigt sich im Juli 2015, wenn "Pirates of the Caribbean 5: Dead Men Tell No Tales" ins Kino kommt.
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  8. #8
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    Der Medicus


    Filmhandlung & Hintergrund zu Der Medicus

    England im elften Jahrhundert: Der junge Rob Cole muss als Kind mitansehen, wie seine Mutter an einer Krankheit stirbt. Er will unbedingt Heiler werden und geht bei einem durchs Land ziehenden Bader in die Lehre. Bald kann der ihm nichts mehr beibringen. Als er von einem hervorragenden Mediziner und Weisen in Ifshahan hört, beschließt Rob ins ferne Persien aufzubrechen - eine lange, entbehrungsreiche und insbesondere für einen Christen lebensgefährliche Reise.



    Genre: Historienfilm Drama
    Regie: Philipp Stölzl
    Cast: Stellan SkarsgårdTom PayneEmma Rigby
    Laufzeit: 150 min.
    FSK: ab 6 beantragt
    Verleih: Universal



    Kritik


    Opulentes Historienabenteuer nach dem weltweiten Bestseller von Noah Gordon. Philipp Stölzl ("Nordwand") setzte die aufwändige deutsche Produktion mit attraktiver internationaler Besetzung (u.a. Ben Kingsley und Stellan Skarsgard) um. Sorgfältig realisierte Studiokulissen und beeindruckenden Originallocations ergänzen sich zu einer gelungenen Hintergrund für das Abenteuer nach klassischer Machart, in dem Spannung, Romantik und Culture-Clash zwischen Orient und Okzident Hand in Hand gehen.

    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  9. #9
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    Die Eiskönigin - Völlig unverfroren


    Filmhandlung & Hintergrund zu Die Eiskönigin - Völlig unverfroren

    Die mutige, etwas tollpatschige Königstochter Anna, begibt sich - begleitet von dem kantigen Naturburschen Kristoff und dessen treuem Rentier Sven - auf eine abenteuerliche Reise, um ihre Schwester Elsa zu finden, die mit ihren Zauberkräften das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen hält. Auf ihrer gefährlichen Mission setzen den beiden nicht nur die Naturelemente zu, sie begegnen auch mystischen Trollen, müssen sich einem Schneemonster stellen und finden im urkomischen Schneemann Olaf einen ebenso treuen wie unverzichtbaren Begleiter.

    Kritik



    Lose inspiriert durch Hans Christian Andersens "Schneekönigin" erzählt "Die Eiskönigin - völlig unverfroren" die Geschichte der wagemutigen Königstochter Anna, die versucht, ihre Schwester Elsa zu finden, die über die wunderbare, aber auch gefährliche Eigenschaft verfügt, alles in Schnee und Eis zu verwandeln. Elsas eisige Kräfte halten das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen. Also stürzt Anna sich in ein waghalsiges und aufregendes Abenteuer, um das Land wieder aufzutauen und von der Kälte zu befreien. Dabei wird sie begleitet von dem rauen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven. Auf ihrer Suche nach Elsa trotzen die drei den Naturelementen sowie einem Riesenschneemann, begegnen aber auch mystischen Trollen sowie dem drolligen Schneemann Olaf, der sich gerne mal selbst zerlegt und ohne den bald gar nichts mehr geht.

    Disneys Weihnachtsfilm 2013 schenkt uns wieder eine mitreißende Geschichte mit viel Herz - modern in Szene gesetzt, aber trotzdem ganz in der Tradition der beliebten klassischen Disney Meisterwerke. Atemberaubend schön sind die Landschaften animiert, die Figuren liebenswert und herzerfrischend witzig. Musical-Star Willemijn Verkaik ("Wicked") leiht Elsa ihr zauberhafte Stimme, Hape Kerkeling begeistert als Schneemann. Ein absolutes Feelgood-Movie für kleine und große Kinofans - natürlich auch in gut gekühltem 3D! Leinwände und Zuschauer werden nur so dahinschmelzen ...

    Fazit: Disney, wie man es kennt und liebt, nur dieses Mal noch etwas cooler ...


    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  10. #10
    Avatar von Shadow45


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    The Counselor


    Filmhandlung & Hintergrund zu The Counselor

    Weil er frisch verliebt ist und der bildschönen Frau seiner Träume ein gutes Leben bieten will, lässt sich ein Anwalt von seinem ehemaligen Klienten Rainer überreden, bei einem undurchsichtigen Drogendeal einzusteigen. Bei Erfolg soll er 20 Millionen Dollar einbringen. Bei Misserfolg müssen alle Beteiligten die Rache der mexikanischen Drogenkartelle fürchten. Der Deal geht schief. Fortan heißt es: Jeder kämpft für sich selbst. Gewinnen kann nur, wer ruchloser und abgebrühter ist als die anderen. Der Anwalt ist es nicht...

    Kritik


    Das Leben ist billig in den Filmen von Ridley Scott, die Unausweichlichkeit des Sterbens omnipräsent in seinem Schaffen. Aber so erbarmungslos wie hier ist der Macher von "Black Hawk Down", "Black Rain" und "Prometheus" noch nie umgesprungen mit den Menschen. Es ist seine schwärzeste filmische Meditation bislang, durchdrungen vom Schmerz über den Verlust seines jüngeren Bruders Tony, der im August 2012 durch einen Sprung von einer Brücke aus eigenem Antrieb aus dem Leben geschieden war. "The Counselor" ist entsprechend kein Film, der gefallen, kein Thriller, der kitzeln will: Angesiedelt im Grenzgebiet zwischen Amerika und Mexiko, wo auch Tony Scott seine Pulp Fiction gerne ansiedelte, weil es ein gesetzloses Niemandsland beschreibt, in dem die Bestie Mensch ihre niedersten Instinkte ausleben kann, will der Film weh tun, verbittert um sich schlagen und sich schließlich in sein unausweichliches Schicksal fügen - er funktioniert letztlich wie der "Bolito", von dem Javier Bardem seinem namenlosen, immer nur "Anwalt" genannten Kompagnon in einer frühen Szene des Films erzählt, eine Vorrichtung mit einem dünnen Draht und einem Motor, die Killer der Drogenkartelle ihren Gegnern um den Hals legen und dann einschalten: Wenn die Mechanik zu surren beginnt, ist das Ende für das Opfer unausweichlich.

    Die bittere Hoffnungslosigkeit, mit der sich diese Ballade aus einer archaischen Welt jenseits von Recht und Ordnung abspult, rührt natürlich auch daher, dass sie von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy ersonnen wurde. In seinem ersten Originaldrehbuch springt der Pulitzer-Preisträger mit seinen Figuren nicht minder barsch um, wie es der Chronist eines Amerika der Gewalt in seiner berühmten "Border"-Trilogie getan hat oder in seinen in den letzten Jahren verfilmten Romanen "No Country for Old Men" und "Die Straße". Wer sich in Gefahr begibt, kommt unweigerlich darin um. Und die es nicht aktiv tun, werden trotzdem von ihr eingeholt. Fast vom ersten Moment an hat der "Anwalt" keine Chance in diesem Antithriller, der Bolito liegt bereits um seinen Hals, er weiß es nur nicht. Obwohl er immer und immer wieder gewarnt wird, von Freunden, von Partnern, von Fremden, lässt er sich auf ein Spiel ein, bei dem er die Zügel nie in der Hand hat. Aber er ist geblendet von der Liebe zu einer schönen Frau, der er ein schönes Leben bieten will - und damit sein Schicksal besiegelt, als er von einem ehemaligen Klienten an Bord geholt wird für einen Drogendeal, der ihnen 20 Millionen Dollar einbringen soll, und damit sich und allen anderen Menschen in seinem Umfeld ein Grab schaufelt.

    Die Einzelheiten der Transaktion bleiben nebulös, Zusammenhänge und Allianzen werden nur angedeutet, ein Großteil der eigentlichen Handlung spielt sich abseits der Kamera ab. Der Film selbst fokussiert sich im Grunde auf eine Abfolge von Szenen, in denen der "Anwalt" und andere handelnde Personen sich unterhalten. Erst wird er gewarnt, dann beginnt die Bestrafung - und das mit einem Furor und einer gnadenlosen Konsequenz, die auch dem Zuschauer den Atem abschnüren. Dazwischen erhält die erlesene Darstellerriege, angeführt von Michael Fassbender als Narr, der sein Leben verspielt, die Gelegenheit, sich an McCarthys exquisiten Dialogen abzuarbeiten. Und Scott inszeniert unter die Haut gehende Szenen: Zwei der Hauptfiguren sehen ihren Geparden bei der Jagd zu. Cameron Diaz zeigt Javier Bardem, dass sie es durchaus wörtlich meint, wenn sie davon spricht "ein Auto zu ficken". In einer Szene nimmt eine der Figuren Bezug auf die Konstellation von Lawrence Kasdans "Eine heißkalte Frau": Ein Anwalt verfällt einer Femme fatale, die ihn um die Existenz bringt. So ergeht es auch der Titelfigur in "The Counselor", nur dass das kühle Noir-Ambiente von einer Welt ersetzt wird, in der nur der Ruchloseste eine Chance hat, in der jede heldenhafte Geste unweigerlich eine Katastrophe nach sich zieht. Starker Tobak, aber auch ein starker Film, der allerdings trotz der Mitwirkung von Brad Pitt, Cameron Diaz, Penelope Cruz nicht für jedermann ist. ts.


    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

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