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    Ouya - Die kommende Spielekonsole?

    Ouya - Die kommende Spielekonsole?
    Android Konsole für unter 100€


    Ouya will mit einer Android-Spielekonsole den Konsolenmarkt aufrütteln. Bei kickstarter ist die Konsole jetzt schon dabei, alle Rekorde zu brechen. Das Konzept ist neu und anders: Die Konsole wird auf "Free to Play"-Titel ausgelegt sein und auf Lizenzgebühren verzichten, was vor allem kleinere Entwickler anlocken soll. Dank Android-Betriebssystem sind auch Einsatzmöglichkeiten als Media Player und ähnlichem denkbar.



    Eine Spielekonsole für 99 US-Dollar ist eine Kampfansage an die momentanen Branchenriesen Nintendo, Sony und Microsoft. Doch Ouya will noch mehr mit seiner Spielekonsole erreichen. Es ist ein neues Konzept einer Spielekonsole, die Hauptsächlich auf "Free to Play"-Titel setzt und dementsprechend eine API für In-Game-Verkäufe und ein eigenes SDK mitliefert. Ouya verspricht so niedrige kosten für Entwickler und Kunden, da man als einzige Einnahmequelle eine 30-prozentige Standard-Verkaufsgebühr vorgibt. Sowohl Lizenzgebühren als auch Publishing-Gebühren entfallen so. Auch große Titel könnten auf der Plattform erscheinen, einzige Bedingung von Ouya ist, dass zumindest ein kleiner Teil des Spiels frei zugänglich ist, dies könnte also auch eine Demo sein.

    Ein weiterer Vorteil der Konsole ist die "hackability", die Ouya selbst anpreist. So soll es einfach möglich sein, die Konsole zu rooten (vollen Zugriff über das System zu erlangen) ohne die Garantie zu verlieren. Auch Hardware-Hacks sollen möglich sein und per USB und Bluetooth angeschlossen werden können. Um Hardwaremodifikationen zu ermöglichen bietet Ouya bei kickstarter sogar an, auf Anfrage bei guten Ideen das Hardware-Design zu teilen.

    Die Hardwarespezifikationen sind:

    Komponente Typ

    CPU Tegra3 Quad-Core
    RAM 1GB
    Speicher 8GB FlashSpeicher intern
    Anschlüsse HDMI für bis zu 1080p HD
    WiFi 802.11 b/g/n
    Bluetooth LE 4.0
    USB 2.0
    Betriebssystem Android 4.0
    Peripherie Wireless Controller mit Touchpad und Standardtasten


    Designtechnisch hat sich Ouya die Dienste von Yves Behar gesichert, der schon für das Design der Jambox verantwortlich war. Ein weiterer Prominenter im Team ist Ed Fries, der früher bei Microsoft für die Vermarktung der Xbox zuständig war.



    Um das Projekt auch finanziell stemmen zu können, ist man seit ein paar Tagen auch auf kickstarter vertreten, wo Ouya auf reges Interesse trifft. Die angepeilten 950000 US-Dollar wurden schon am ersten Tag um das Doppelte übertroffen und der Geldregen hört nicht auf. Wenn es so weiter geht, könnte am ende eine zweistellige Millionensumme generiert worden sein.



    Doch nicht jeder ist so begeistert vom Konzept. Erste Stimmen bemängeln die Offenheit des Systems, das so eine Einladung für Raubkopierer ist. Und auch die Preispolitik schmeckt einigen nicht, da es zu einem Preisverfall kommen könnte. Ab 2013 werden wir dann mehr wissen, denn eine Markteinführung ist für März 2013 geplant. Wer Interesse an der Ouya-Konsole hat, kann sie jetzt schon über kickstarter für 99 US-Dollar + Versandkosten vorbestellen.

    Hier der Link zum Projekt auf kickstarter.com: OUYA

    Was haltet ihr von der neuen Konsole und könntet ihr euch eine Anschaffung vorstellen?

    Quelle

  2. #2


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    naja hardware-technisch auf dem niveau eines smartphones

  3. #3
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    OUYA: Fast 2.000 Entwickler kündigen eigene Spiele an

    Die Android-basierte Spielkonsole kann offenbar schon zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit einer Vielzahl an Spielen aufwarten. Schon über 800 Mal wurde das Entwickler-Kit des Herstellers während der Sammelaktion auf Kickstarter heruntergeladen. In letzter Zeit haben weitere 1.000 Programmierer den Hersteller kontaktiert, weil sie ein Spiel auf der OUYA herausbringen wollen.


    OUYA (Logo)

    Die neue Spielkonsole OUYA wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres erscheinen, wieder andere Quellen berichten von April 2013. Im Gegensatz zu allen anderen derzeit auf dem Markt erhältlichen Konsolen wurde die OUYA mit Hilfe einer Sammelaktion beim Crowdfunding-Portal Kickstarter finanziert. Als am 8. August 2012 die Aktion beendet wurde, hatte man statt der erhofften 950.000 fast 8.6 Millionen US-Dollar eingesammelt.

    Neben mehreren Neueinstellungen beim Hersteller berichtet die firmeneigene Webseite von unzähligen Kontaktanfragen von Spiele-Entwicklern. Über 1.000 Personen haben das Unternehmen in jüngster Zeit angeschrieben. 800 Entwickler hatten sich bereits im Vorfeld ein Development Kit heruntergeladen, um ihre Spieletitel auf der Spielkonsole veröffentlichen zu können.

    Derzeit laufen Gespräche mit mehr als fünfzig internationalen Händlern, um die Hardware nach der Produktion weltweit verfügbar zu machen. Möglicherweise wird man bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehr Software im Angebot haben als beispielsweise die Wii U von Nintendo. Ob man damit die kulturellen Hürden überwinden und den völlig anders gearteten Geschmack der japanischen Gamer treffen wird, bleibt natürlich abzuwarten.

    Der Hersteller will diesen starren Sektor wieder in Bewegung setzen, die Chancen dafür stehen derzeit recht gut. Ob und in welcher Weise die OUYA tatsächlich die Welt der Spiele beeinflussen wird, zeigt sich aber erst nächstes Jahr. Es bleibt also spannend...
    Quelle

    Erster Ego-Shooter für Ouya vorgestellt

    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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  4. #4
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    AW: Ouya - Die kommende Spielekonsole?



    Ouya sucht dringend einen Käufer

    Sie wurde als Revolution angepriesen: Die Ouya-Spielkonsole sollte Android-Games auf dem Fernseher ermöglichen. Doch der Erfolg stellte sich nicht ein, weswegen das Unternehmen nun einen Käufer sucht - dringend, denn die Schulden werden täglich größer.

    Eine kleine Konsole, die man an den Fernseher anschließt und darüber Android-Games spielen kann - Ouya sollte eine Revolution werden, zumindest, wenn es nach den Entwicklern gegangen wäre.

    Ouya muss verkauft werden

    Die Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung war auch recht erfolgreich, das Interesse war da - zumindest am Anfang. Das gelieferte Produkt konnte aber nicht überzeugen. Die Spieleauswahl war mager und auch die Verarbeitung des Geräts, vor allem der Controller, enttäuschte. Man gelobte Besserung, kündigte einen Nachfolger an. Doch all das konnte das Unternehmen nicht retten. Der Schuldenberg wuchs und wuchs.
    Nun sucht das Unternehmen händeringend einen Käufer. Denn die Schulden wachsen immer noch weiter.

    Viele fragen sich, was denn mit dem vielen Geld geschehen ist. Denn Ouya erhielt einerseits durch Kickstarter rund 8,5 Millionen Dollar, konnte daneben aber weitere 25 Millionen durch Investoren und Fremdkapital erhalten. Genau dieses Fremdkapital bricht der Firma jetzt das Genick. Denn eine Restrukturierung lief schief und die Schulden müssen zurückbezahlt werden. Hinzu kommen die Zinsen, die dazu führen, dass der Schuldenberg immer weiter wächst.

    Daher will man das Unternehmen schnellstmöglich verkaufen, am besten bis Ende des Monats. Das könnte etwas knapp werden. Der Verkaufspreis soll möglichst ausreichen, um alle Schulden zu tilgen. Ob es schon Interessenten gibt, ist nicht bekannt. Wenn das Unternehmen aber so schnell wie möglich verkauft werden muss, sollte man den einen oder anderen potenziellen Käufer in der Hinterhand haben, denn Verhandlungen können sich unter Umständen sehr lange hinziehen.

    Trotz allem meint CEO Julie Uhrman, dass man mit Ouya ein fantastisches Produkt geschaffen habe, das auch einige Erfolge verbuchen konnte. Es würde viele Fans der Konsole geben und inzwischen hätte man über 1.000 Apps im Angebot. Ob sich damit Käufer anlocken lassen, wird man bald sehen.
    gulli.com
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  5. Bedankos Cirurgicus, Daver bedankte(n) sich für diesen Post

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