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    Xbox 720 auch ohne Internet nutzbar
    Einer firmeninternen Mitteilung von Microsoft zufolge dürfte die nächste Xbox auch offline funktionieren. Welche Abläufe konkret eine Internetverbindung erfordern werden, darüber wird derzeit noch spekuliert; es ist möglich, dass man vollkommen offline ein Spiel installieren und spielen kann, es könnte aber auch sein, dass man erst nach der Installation des Spiels ohne Internetverbindung auskommt.

    Die meisten Spieler würden sich erwarten, dass Singleplayer-Games, die Wiedergabe von Blu-rays und Fernsehen auf einer Spielkonsole ohne Internetverbindung möglich sein sollten – es wurde jedoch befürchtet, dass Microsoft da anderer Ansicht ist und die nächste Xbox eine permanente Netzwerkverbindung erfordert. Wie ein internes E-Mail von Microsoft nun klarstellt, das an alle Angestellten verschickt wurde, die an der Xbox arbeiten, wird es diesen Onlinezwang nicht geben.

    Durango ist dafür entwickelt, die Zukunft des Entertainments zu liefern, wobei sie darauf ausgerichtet ist, gut mit dem heutigen Internet zu harmonisieren. Es gibt jedoch eine Reihe von Abläufen, bei denen sich unsere Nutzer erwarten, dass sie ohne Internetverbindung funktionieren. Diese sollten einfach möglich sein, egal wie der aktuelle Verbindungsstand ist. Darunter fallen unter anderem das Abspielen von Blu-rays, das Fernsehen und das Spielen eines Singleplayer-Games.

    Diese Worte bestätigen ein anderes Gerücht: Die nächste Xbox wird einen HDMI-Input besitzen, mit dem Kabelboxen zum Live-Fernsehen angehängt werden können. Zuverlässige Quellen berichten, dass die neue Konsole auch fähig sein wird, Fernsehprogramme und ähnliche Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Wie weit sich der Offline-Support ausdehnen wird, ist noch nicht klar. Es wäre möglich, dass es die Form eines vollen Offline-Modus ähnlich wie bei der Xbox 360 geben wird, bei dem das Spiel eingelegt, offline installiert und offline gespielt wird, oder aber dass die neue Konsole eher wie Steam funktioniert, dass also online installiert und aktiviert wird, danach jedoch ein Offline-Spielmodus möglich ist. In Richtung der letzteren Lösung würden auch mehrere Gerüchte über die nächste Xbox gehen, welche besagen, dass die Konsole die Internetverbindung zum Blockieren gebrauchter Spiele nutzen würde.

    Die Next-Generation-Xbox wird es nicht jedem recht machen können, doch die Befürchtungen, dass die Konsole ohne Internetverbindung nutzlos sein könnte, sollten nach diesen neuen Erkenntnissen zerstreut worden sein.
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    Xbox Kinect: Totale Kontrolle ohne Ausweg
    Während Datenschützer noch über die Gefahren der Datenbrille Google Glass diskutieren, ist schon die nächste Überwachungstechnik im Anmarsch. Das neue Kinect, das mit Xbox One ab Herbst ausgeliefert wird, übertrifft in punkto Sensorik und Datenerfassung alle bisherige Wohnzimmer-Technik. Im positiven, wie auch negativen Sinn.

    "Xbox, go home!" Dieser Sprachbefehl, der zur Startansicht im Menü der neuen Xbox One führt, könnte schon bald zum Schlachtruf von Datenschützern und Spielern werden. Übersetzt auf Österreichisch heißt das dann: "Xbox, schleich dich!" Denn wie keine andere Spielkonsole und Unterhaltungselektronik zuvor, kontrolliert und überwacht Xbox One seine Besitzer. Das Bedenkliche daran: Wer sich für eine Xbox One entscheidet, hat keine Möglichkeit der totalen Kontrolle zu entgehen.

    Intelligente Sensorleiste
    Der Grund für die Aufregung ist neben dem Protokollieren des TV-Verhaltens das Zubehör Kinect, das schon für das Vorgänger-Modell Xbox360 als Option angeboten wurde. Für Xbox One wurde es nun verbessert und tiefer in das System integriert. Dabei handelt es sich um eine kleine Box mit diversen Sensoren, Mikrofonen und Kameras, die über oder unter dem TV-Schirm platziert wird. Diese Technik soll ermöglichen, dass der Spieler mit Körperbewegungen, Gesten und seiner Stimme das Gerät sowie Spiele natürlich und bequem steuern kann.

    Festhalten am Flop
    Für rund ein Drittel der 75 Millionen verkauften Xbox360 wurde solch ein Kinect-Modul verkauft. Wie viele von den 25 Millionen Sensorleisten tatsächlich im Einsatz sind, gibt Microsoft nicht bekannt. Nach dem anfänglichen Hype rund um Bewegungssteuerung und der Ernüchterung danach dürften viele Kinects verstauben. So schätzt etwa VGChartz, dass der Kinect-Bestseller „Kinect Star Wars" sich weltweit lediglich 1,3 Millionen Mal verkauft hat. Was in etwa fünf Prozent aller Kinect-Besitzer entspricht.

    Aufgezwungenes Zubehör
    Die Idee von Kinect liest sich am Papier spannender als es sich dann in der Praxis spielt. Und obwohl es aktuell nur ein Bruchteil der Xbox360-Besitzer nutzt, macht es Microsoft in der nächsten Generation verpflichtend. „Kinect 2.0 ist ein zentraler Bestandteil von Xbox One. Jede Konsole wird damit ausgeliefert", sagt der oberste Hardware-Verantwortliche, Todd Holmdahl, zur futurezone. Die Integration geht sogar soweit, dass die Sensorleiste an der Konsole angeschlossen sein muss, damit diese überhaupt startet. „Ohne Kinect kann man die Xbox One nicht aufdrehen", sagt Holmdahl.

    Aufgebohrte Eigenentwicklung
    Microsoft ist sichtlich stolz auf die verbesserte Kinect-Hardware und will sie mit aller Gewalt in die Wohnzimmer bringen. Mit gutem Grund, denn die Technik dahinter ist zweifellos beeindruckend und konkurrenzlos. Basierte die erste Kinect noch auf Sensoren und Know-how der israelischen Firma PrimeSense, ist die neue Version zur Gänze eine Eigenentwicklung.

    Xbox hört mit
    In der Leiste steckt nun eine Kamera, die Videos und Bilder in FullHD aufnimmt. Die Linse wurde mit einem Weitwinkel-Objektiv bestückt, das eine zweimal größere Fläche erfasst. Hinzu kommt – und hier liegt das Besondere – eine Nachtsicht-Funktion, die selbst in komplett abgedunkelten Räumen alles im Raum sieht sowie Infrarot-Sensoren, die den Raum abtasten und eruieren, wo welche Personen im Raum stehen. Schließlich sind noch vier Mikrofone verbaut, die sich auf Stimmen ausrichten und Personen verfolgen können. Die Mikrofone sind immer – auch im Standby-Modus – aktiv und horchen mit. Laut Microsoft scannt das Gerät in diesem Zustand jedoch ausschließlich nach dem Kommando „Xbox On" und protokolliert keine anderen Audio-Signale.

    Modernste Überwachungstechnik
    Dieser detaillierte Datenstrom, der pro Sekunden 2 GBit an Video- und Audiodaten zwischen Xbox One und Kinect überträgt, wird von einer Software auf intelligente Weise verarbeitet und zeigt, was in Sachen Überwachungstechnik schon heute alles möglich ist. Kinect kann problemlos sechs Leute anhand ihres Gesichts in Sekundenbruchteilen erkennen und verfolgen. Das hochauflösende Scannen des Körpers geht soweit, dass anhand der Mimik erkannt wird, in welcher Stimmung man ist. Mehr noch, kann mittels der Blutzirkulation im Gesicht festgestellt werden, wie hoch die Herzfrequenz ist. So weiß Kinect, ob man gerade gestresst ist oder sich fürchtet.

    Mitfühlend
    Diese präzise und noch nie dagewesene Perma-Überwachung des Spielers soll vordergründig für neue Spielkonzepte sorgen, aber auch die Fernbedienung durch Gesten und gesprochene Befehle ersetzen. Damit dies jedoch funktioniert und natürlich wirkt, müssen die Sensoren kontinuierlich den Raum scannen. Wie Microsoft selbst bestätigt, horcht Xbox One und dessen Kinect auch im Stand-by das Wohnzimmer ab, um auf Befehle des Nutzers schnell reagieren zu können.

    Big Brother spielt mit
    „Es sind die Augen und Ohren der Xbox One", sagt ein Microsoft-Manager während der Vorstellung der Konsole. Was gut gemeint war, hat einen fahlen Beigeschmack und weckt Assoziationen mit Orwells Big Brother. Denn wer eine Xbox One kauft, ersteht auch eine topmoderne Überwachungs- und Biometrie-Lösung, die nicht deaktiviert werden kann. Wer sie boykotiert, kann Xbox One gar nicht nützen. Anstatt einen Betrieb ohne Kinect zu gestatten, will Microsoft die Datenschutz- und Spionage-Problematik über Menüeinstellungen lösen. So soll es Modi geben, in denen die Kamera definitiv abgeschaltet ist – wobei man hier natürlich Microsoft vertrauen muss.

    Um Datenschutz bemüht
    „Wir sind mit staatlichen Behörden und auch der EU in Kontakt und adressieren diese Themen", sagt Europa-Chef Chris Lewis zur futurezone. Man wisse, dass Datenschutz in Europa sehr ernst genommen wird und strebe Transparenz an. Man pflege seit Jahren einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Was genau damit gemeint ist, bleibt offen. Der Manager vertröstet auf spätere Ankündigungen. Ob, wie etwa bei Facebook, die Überwachung grundsätzlich vollständig aktiviert ist und sich der Nutzer aktiv dagegen entscheiden muss ist ebenso unklar wie der Detailgrad der Einstellungsregelung sowie die Verwendung und Speicherung der erfassten Daten.

    Daten auf Servern ausgelagert
    Als sicher gilt, dass zumindest die erfassten Sprachbefehle an Server im Internet ausgelagert werden. So wie bei Apples Siri, Googles Voice und bei Spracherkennungs-Marktführer Nuance werden nur die grundlegenden Befehle direkt am Gerät erkannt. Komplexe Anfragen werden immer mit Rechenzentren im Internet abgeglichen. Laut Nuance-Manager Peter Mahoney, den die futurezone Anfang des Jahres interviewt hat, versucht man verstärkt die Sprachdaten mit kontextuellen Informationen, etwa aus sozialen Netzwerken und mittels Sensoren in Smartphones, zu verknüpfen. Nur so können längere Sätze zügig verstanden werden.

    Microsoft selbst will mit Xbox One zudem auch sein eigenes Cloud-Service Azure forcieren. Spiele-Entwicklern wird angeboten, intensivere Rechenaufgaben auf diese Rechenzentren auszulagern. Dies ist ein Grund, warum Xbox One verpflichtend einen Internet-Anschluss braucht, um sich zumindest einmal pro Tag mit den Servern abzugleichen.

    Lauschangriff im Silbertablett
    Zu Bedenken ist hierbei: Alle Daten, die Microsoft auf seinen Servern speichert, müssen bei Anfrage bestimmter US-Behörden und Geheimdienste diesen zur Verfügung gestellt werden. Auch wenn die Daten auf Servern in Europa lagern. Das passiert bereits und wird – verfolgt man die aktuellen Diskussionen zu Online-Durchsuchungen und Cyberabwehr – in Zukunft deutlich öfter vorfallen. Rein technisch wäre es außerdem kein Problem, aus der Ferne ohne Wissen des Nutzers und mit Einwilligung von Microsoft die Kamera und Mikrofone in Kinect zu aktivieren, um einen Lauschangriff zu starten. Solch ein klandestines Manöver wird es in der Praxis natürlich nicht geben. Die Tatsache, dass es technisch machbar ist, bleibt aber bestehen.

    Datenschatz wächst an
    Soll Kinect für Spieler ein bequemes Steuerungswerkzeug sein, ist es für Microsoft vor allem eine Methode, um an hochwertige Nutzungsdaten und Statistiken zu kommen. Schon jetzt weiß der Konzern anhand von 46 Millionen vernetzten Xbox360-Konsolen einiges über das Verhalten der Nutzer. Wer was wie lange spielt ist sowieso bekannt, anhand der Masse an Daten lassen sich aber auch größere Trends ablesen. So verzeichnete Microsoft vergangenen Donnerstag beispielsweise einen markanten Einbruch bei der Nutzung seiner Online-Services. Der Grund: Viele Xbox-Nutzer in den USA besuchten die Premiere des neuen Star-Trek-Films.

    Tiefe Einblicke in fremde Wohnzimmer
    Mit dem neuen Kinect werden diese Daten noch ausführlicher, was Microsoft tiefere Einblicke und bessere Erkenntnisse für Marketing gewährt. Im Gegensatz zu Google und Facebook werden Daten aus dem Innersten und Intimsten erfasst: dem Wohn-, Kinder- oder Schlafzimmer. Ein Ort, zu dem bis dato weder Google noch Facebook Zutritt haben.

    Während Google bei der Analyse des Surf-Verhaltens dominiert und gut einschätzen kann, was Leute im Internet interessiert, ist der TV-Sektor noch nicht besetzt. Google versucht zwar seit Jahren in dieses Segment vorzudringen, scheiterte bis dato. Auch Flat-TV-Hersteller drängen in den Markt und bieten verstärkt „SmartTVs" an, die basierend auf Nutzungsanalyse mit personalisiertem Fernsehen werben. Auch diese Versuche kommen nicht so recht vom Fleck.

    Technisch konkurrenzlos
    Hinzu kommt, dass weder GoogleTV (und selbst das heiß diskutierte Google Glass) noch SmartTVs über jene technischen Möglichkeiten verfügen, die Kinect eingebaut hat. Rein technisch kann Microsoft mit Xbox One und Kinect nicht nur erfassen, wer wann wie lange welche TV-Sendung sieht, sondern auch aufzeichnen, wie darauf reagiert wird. Microsofts Lösung weiß wie viele Leute ein Programm sehen, ob sie dieses aufmerksam verfolgen oder nebenbei etwas anderes machen. Kinect weiß auch, ob man sich dabei amüsiert und lacht oder sich bei einem Thriller fürchtet.

    Die perfekte Show
    So könnten Hollywood-Produzenten etwa erfahren, wie Zuseher auf gewisse Handlungsstränge, Wendungen und Schauspieler reagieren. Dadurch ließen sich erfolgreichere Produktionen erstellen oder bestehende Sendungen schneller adaptieren. Solche kühle Mathematik hat bereits Netflix bei der Eigenproduktion „House of Cards" Erfolg beschert. Der Besetzung und Handlung liegt tiefgehende Markt- und Datenanalyse zu Grunde. Die Erkenntnisse aus der Kinect-Überwachung könnte Microsoft in Zukunft Vorteile verschaffen, sollte der Konzern so wie Amazon in die TV-Produktion einsteigen.

    Das Geschäft mit der Werbung
    Dies ist jedoch ein eher unwahrscheinliches Szenario. Die Analysen des Nutzungsverhaltens machen bei Werbespots viel mehr Sinn und generieren Daten, an denen Werbetreibende großes Interesse haben. In weiterer Folge könnten über den Umweg Xbox One dann personalisierte Werbung ins Live-TV eingespeist werden.
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    Microsoft-Manager: Offline-Spieler sollen Xbox 360 kaufen

    "Wenn man wirklich keinen Zugang zum Internet hat - das ist ein Offline-Gerät"

    Don Mattrick, Leiter der Abteilung für interaktive Unterhaltung bei Microsoft, hat im Rahmen der E3 der Plattform GameTrailers.com Rede und Antwort gestanden.

    "Im Kern eine Spiele-Box"
    Gefragt, was er aus dem großteils negativen Feedback zur vor rund drei Wochen über die Bühne gegangenen Enthüllung gelernt hat, meint der Manager: "Wir wussten, dass wir zwei Dinge zeigen mussten. Eine Vision für das Gerät, das wir bauen, einige Features und Funktionen und was es bedeutet, ein Gerät für das kommende Jahrzehnt zu gestalten. Die Spieler versuchen sich vorzustellen, welche Erfahrung [auf der Xbox One] geboten wird, während sie noch keine Chance hatten, sie auszuprobieren."

    Die Xbox One ist in ihrem Kern eine "Spiele-Box", so Mattrick weiter. Microsoft hat dort innoviert, wo man künftige Nutzungsszenarien vermutet. Der zweite interessante Part, der bei der Enthüllung schmerzlich vermisst wurde, sind die Spiele für die Next-gen-Konsole. Diese Scharte hat man mittlerweile ausgemerzt und einen ersten Blick auf das nächste "Halo", und Titel wie "Titanfall" und "Ryse" ermöglicht.

    Xbox 360 für Offline-Spieler
    "Sie ist eine großartige Plattform für Spiele", meint Mattrick weiter zur Xbox One. "Ich glaube, die Leute werden sie lieben und verstehen, was wir versuchen zu machen und wie es Spiele und Entertainment verbindet." Die neue Konsole ist laut dem Microsoft-Mitarbeiter auch aufgrund ihrer hohen Vernetzung eine "zukunftssichere Wahl".

    Genau der Online-Zwang war es jedoch, der bei vielen Interessenten Skepsis hervorgerufen hat. Diese Bedenken teilt Mattrick nicht. "Man hätte auch in die andere Richtung gehen können", meint er im Gespräch mit GameTrailers weiter. "Aber glücklicherweise haben wir auch ein Produkt für Leute, die keine Möglichkeit haben, irgendwie ins Internet zu gehen. Es nennt sich Xbox 360." Und weiter: "Wenn man wirklich keinen Zugang zum Web hat – das ist ein Offline-Gerät."

    Er zitiert einen Blogger, der beruflich auf einem U-Boot arbeiten soll, und sich deswegen enttäuscht über die Xbox One geäußert hat. "Ich tue mir schwer, mich da hineinzuversetzen. Aber würde ich auf einem U-Boot leben, wäre ich wohl auch enttäuscht", so Mattricks Kommentar dazu.

    Microsoft von eigenem Weg überzeugt
    Microsofts Vision der Xbox-Zukunft ist ganz auf eine "service-basierte Welt" zugeschnitten. Man denke darüber nach, wie man Dinge mit Hilfe von Internetanbindung verbessern könne. "Das sind die Design-Entscheidungen, die wir treffen".

    Mattrick ist überzeugt, dass die User durch die Nutzung der Xbox One sich von diesem Weg eher überzeugen lassen, als durch Microsoft-Vertreter, die nur darüber reden."Wir haben eine Menge Tests und Marktforschung durchgeführt. Wir sind davon überzeugt, dass wir eine gute Wahl getroffen haben." (red, derStandard.at, 12.06.2013)

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    PlayStation 4: Festplatte austauschbar, ohne Region-Lock

    Sony verfolgt offenes System wie bei der PlayStation 3

    Die PlayStation 4 wird von Haus aus eine Festplatte mit 500 GB Speicherplatz integrieren. Sollte dieser Platz eines Tages nicht mehr reichen, wird man diese selbstständig gegen ein größeres Modell austauschen können. Dies bestätigte Sony im Rahmen der Videospielmesse E3. Wie bei der PS3 setzt man auf 2,5-Zoll-Standardfestplatten. Die Xbox One wird ebenfalls eine 500 GB-Festplatte verbauen, die sich aber nicht einfach austauschen lässt.

    Kein Region-Lock
    Weiters erklärte Sony, dass man wie bei der PS3 auch bei der PS4 Spiele aus dem Ausland erwerben und nutzen kann. Im Gegensatz zu Wii U und Xbox One verzichte man auf einen so genannten Region-Lock.

    Bei der PS4-Präsentation von Montag auf Dienstag betonte der Konzern, dass man mit der PS4 auch sonst keine restriktiven DRM-Maßnahmen etablieren werde. So kann die Konsole offline genutzt werden und Gebrauchtspiele werden wie bei der PS3 frei gehandelt und getauscht werden können. Herausgebern stehe es aber nach wie vor frei, Online-Pässe und dergleichen zu verkaufen. (zw, derStandard.at, 11.6.2013)

    PlayStation 4 kommt zu Weihnachten für 399 Euro

    Quelle

  4. #4
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    Xbox One: Microsoft zieht Online-Zwang und Gebrauchtspiel-Kontrolle zurück

    Konzern macht nach heftigen Kundenprotesten 180-Grad-Wende

    Nach wochenlangen Protesten hat Microsoft nun seine strikten Lizenzvorgaben für die im November erscheinende Spielkonsole Xbox One (XBO) verworfen. Die XBO wird damit keine Internetverbindung mehr alle 24 Stunden benötigen, um Offline-Games zocken zu können.

    Außerdem wird es keine neuen Einschränkungen für den Handel mit Gebrauchtspielen geben, und auch die regionale Beschränkung zur Nutzung der Konsole wurde vom Tisch genommen. Microsoft macht es damit Konkurrent Sony und dessen PlayStation 4 (PS4) gleich und kehrt zu den Nutzungsrichtlinien für die aktuelle Konsolengeneration zurück.
    Zwei wesentliche Unterschiede gibt es aber: Zur Einrichtung und Registrierung der Xbox One wird einmalig eine Internetverbindung benötigt, die PS4 kann zur Gänze offline genutzt werden. Zudem erfordert die XBO weiterhin den Einsatz der mitgelieferten Kinect-Kamera.

    Anders als vorgesehen
    Xbox-Manager Don Mattrick erklärte, dass man von allen geplanten Restriktionen und Online-Vorgaben absehen und anstelle dessen alles beim Alten belassen werde. "Das Teilen von Spielen wird so funktionieren, wie es heute funktioniert, man gibt einfach die Disc weiter. Heruntergeladene Titel können nicht geteilt und weiterverkauft werden. Auch ähnlich wie heute: Disc-basierte Games benötigen zum Spielen die Disc im Laufwerk", erklärt Mattrick. "Wir haben zugehört und euer Feedback laut und klar vernommen." Auch wenn man glaube, dass die Mehrheit der Spieler online spielen werden, wolle man diese Entscheidung den Kunden überlassen.

    Harter Kampf
    Microsofts Umdenken folgt einem wochenlangen Protestlauf der Konsumenten und Medien. Neben den Restriktionen schürte auch Microsofts verwirrende Kommunikationspolitik Verunsicherung. Mattrick machte sich zudem keine Freunde, in dem er etwa "Offline-Gamern" empfahl, sich eine Xbox 360 anzuschaffen. Abseits der Kritik dürfte Microsofts Wandel auch durch die starken Vorbestellungen der PS4 angeregt worden sein.

    Auch trotz der Änderungen steht dem Konzern noch ein harter Kampf im Rennen um die Next-Gen-Vorherrschaft bevor. Die Xbox One wird für 499 Euro mit Kinect und TV-Funktionalität, aber schwächerer Hardware als die PS4 an den Start gehen. Sonys Konsole schlägt mit 399 Euro zu Buche. Möglicherweise rudert Microsoft aber auch hier noch zurück.

    Quelle

  5. #5
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    Sony: Playstation 4 am ersten Tag eine Million Mal verkauft
    Sony hat von seiner neuen Spielkonsole Playstation 4 rund eine Million Geräte am ersten Tag verkauft. Das teilte der Konzern am Sonntag mit. Sony hatte die PS4 am Freitag zunächst nur in den USA und Kanada auf den Markt gebracht. Deutschland folgt mit anderen europäischen Ländern am 29. November.

    [img=450,left]https://darklight.to/picshare/upload/big/2013/11/18/528a07a80e4df.jpg [/img]
    PS4: "Blue Pulse of Death" - Millionenseller muss Kritik einstecken
    Das Unternehmen musste sich allerdings auch mit Kritik von Nutzern auseinandersetzen, die technischen Probleme mit dem neuen Gerät meldeten. So beschwerten sich einige hundert Käufer in den Bewertungen beim Online-Händler Amazon, ihre Playstation falle zeitweise oder dauerhaft aus. Sony erklärte der Games-Website "IGN", von den Problemen sei mit 0,4 Prozent der bisher verkauften Geräte nur "eine Handvoll" der Nutzer betroffen.

    Das Problem hat mit einem überstehenden Teil am HDMI-Ausgang der Sony-Konsole zu tun, das die Kontakte eines angeschlossenen HDMI-Kabels beschädigen kann. In diesem Fall pulsiert die Leuchtleiste der PS4 blau, und die Konsole verweigert den Start. Auf der amerikanischen Playstation-Webseite hat Sony erste Tipps veröffentlicht. Demnach soll sich der Kunde zunächst einmal vom ordnungsgemäßen Zustand des Stromeingangs sowie der HDMI-Anschlüsse durch Augenschein überzeugen [sic! - Anmerkung der Redaktion]. Die nächste Option ist, ein anderes Kabel auszuprobieren - zum Beispiel von einer möglicherweise vorhandenen PS3.

    Angeblich hätten einige Nutzer auch durch ein Update der Firmware für ihr TV-Gerät das Bildsignal wiederherstellen können - ein erstaunliches Phänomen bei einem beschädigten HDMI-Signalausgang. Last but not least regt Sony an, dass die Kunden den korrekten Sitz der Festplatte an ihren Kontakten überprüfen sollten - was ein bezeichnendes Bild auf die Fertigungsqualität bei einem neu gekauften Hightech-Gerät wirft.

    Insgesamt 5 Millionen Konsolen will Sony nach eigenem Plan bis März absetzen. Dass Sonys Gewinn unmittelbar von der Playstation 4 profitieren könnte, halten Beobachter indes für unwahrscheinlich, denn das Geschäft mit Spielkonsolen ist ein Projekt, das auf mehrere Jahre angelegt ist. Traditionell wird die Hardware erst später profitabel, der Umsatz wird mit Spiele-Titeln gemacht.

    Weitere News und Informationen zur neuen Sony-Konsole bekommen Sie auf unserer PS4-Sonderseite.
    Quelle

    Bild: (Quelle: Sony)
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    Xbox-One-Käufer klagen über defektes Laufwerk



    Die Euphorie bei vielen Microsoft-Anhängern war groß: Heute feierte die Xbox One ihren Marktstart und ließ treue Fans weltweit in die Läden strömen. Bei manch einem Käufer der ersten Stunde dürfte die Euphorie inzwischen verflogen sein - jetzt regiert der Frust: Bei einigen Geräten gibt es Probleme mit dem Laufwerk, wie das Internetportal "onlinewelten.com" berichtet.

    Datenträger würden nicht eingezogen oder die Xboxkönne sie anschließend nicht lesen. Manche Käufer seien außerdem erbost darüber, dass die Konsole eingelegte Discs ohne Grund einfach wieder auswerfe. Außerdem sei es zu Problemen mit dem "Day-One-Update" gekommen, das sich die Konsole automatisch nach dem Start aus dem Internet herunterlädt.

    Update lässt sich nicht installieren - Microsoft hilft

    Bei den betroffenen Kunde sei das Update mit dem Hinweis abgebrochen, dass es gerade nicht heruntergeladen werden könne. Auch ein mehrmaliger Neustart des Geräts habe diesen Fehler nicht beheben können, wie die Seite weiter schreibt. Microsoft weiß von dem Problem und bietet auf seine Homepage bereits Hilfe an. Vereinzelt sind offenbar auch Geräte im Umlauf, die komplett den Dienst verweigern. Insgesamt verlief der Verkaufsstart der Xbox Onejedoch gut.

    Auch bei der Playstation 4von Sony hatte es zum Marktstart Probleme gegeben. Dort sorgte ein defekter HDMI-Anschluss für schwarze Bildschirme und reichlich Zornesröte.
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  7. #7
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    PlayStation 4: Bundle mit PS Vita soll bis Weihnachten Release feiern


    Spekuliert wurde darüber schon länger, nun ist es wohl fix: Ein PlayStation 4 Bundle mit der PS Vita soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen. Erfahrt hier die aktuellen Infos zur PS4 + PS Vita Ultimate Edition.

    Wer noch nach dem passenden PlayStation 4 Bundle für den Weihnachts-Wunschzettel sucht, sollte nun aufpassen: Ein Foto bestätigt das bereits seit einer ganzen Weile spekulierte PS4 Bundle mit der PS Vita. Vom Videogamer-Kollege David Scammer wurde ein Schnappschuss getwittert, der nicht nur die Verpackung der PS4 + PS Vita Ultimate Edition zeigt, sondern auch deren Release-Zeitraum.

    Demnach soll Sonys Konsolen-Duo bereits im Dezember diesen Jahres die bisherige Auswahl an PS4 Bundles ergänzen. Ein genauerer Termin, die Speicher-Ausstattung der beiden Konsolen, sowie ein Preis für das Paket sind noch nicht bekannt. Auch steht noch eine offizielle Ankündigung seitens Sony aus.

    Ein PS4 Bundle mit der PS Vita bietet sich spätestens seit der Ankündigung des Remote Play-Features an. Damit unterstützt Sonys Next-Gen-Konsole das Handheld-Gerät von Haus aus als alternativen Controller. Da der PS4 auch in der Ultimate Edition mit der PS Vita noch ein DualShock 4-Pad beiliegt, enthält das Bundle also direkt zwei Controller.

    Bitte Sammelthread benutzen
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

  8. #8
    Avatar von Shadow45


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    Angetestet: Xbox One gegen PS4

    Pünktlich zum Verkaufsstart haben auch wir eine Xbox One gekauft und mit zahlreichen Spielen ausprobiert. Zum Vergleich hatte uns Sony eine finale Retail-Version der PS4 geschickt, sodass wir beide Kontrahenten unter verschiedenen Aspekten gegeneinander antreten lassen konnten. Hier sind unsere ersten Eindrücke und Messungen:



    Konsole

    Die PS4 ist in etwa so groß wie die zweite Hardware-Revision der PS3. Das Netzteil befindet sich intern und die Konsole lässt sich horizontal wie vertikal aufstellen. Durch die geringen Abmessungen kann man sie problemlos in einem Rucksack transportieren. Das Ganze macht einen schicken und schlanken Eindruck und lässt sich auch unter engeren Platzverhältnissen bequem platzieren.

    Die Xbox One wirkt dagegen äußerst klobig. Trotz des größeren Gehäuses ist das Netzteil ein externes. Hinzu kommt die Kinect-Kamera, die mit einem dicken langen Kabel an der Konsolenrückseite angeschlossen wird. Solide verarbeitet wirkt die neue Xbox. Doch zu transportieren ist sie mit ihrem Netzteil und der Kamera deutlich schlechter und passt nur in wirklich große Reiserucksäcke. Zudem lässt sie sich nur horizontal aufstellen und oben drauf darf man nichts stellen, weil die Lüftungsschlitze freibleiben müssen.
    Controller

    Der PS4-Controller ist etwas größer als das Vorgängermodell, liegt klasse in der Hand und erlaubt überaus präzise Steuerungsmanöver. Auch das neue Touchpad ist gut erreichbar. Der Controller hat einen internen, nicht wechselbaren Akku, der mit dem beiliegenden USB-Kabel an der Konsole geladen werden kann. An der Front leuchtet der Controller bunt, was jedoch ohne die separat für 50 Euro erhältliche Playstation-Kamera keine Funktion hat. Ein interner Lautsprecher kann Spielgeräusche wiedergeben. Die Vibrationsmotoren in den Henkeln scheinen mehr Kraft zu entwickeln als im Vorgängermodell.

    Microsofts Controller scheint gegenüber dem Vorgängermodell nur wenig verändert. Auch hier reagieren die Knöpfe etwas knackiger als zuvor. An der Front blinken kleine rote Lämpchen und zeigen der Kinect-Kamera die Position. Microsoft verzichtet weiterhin auf einen Akku und ein Ladekabel. Zwei Mignon-Batterien werden zum Betrieb des Controllers benötigt und mitgeliefert.

    Im Vergleich gefällt uns der PS4-Controller etwas besser: Er liegt angenehmer in der Hand und reagiert auf Eingaben etwas präziser.
    Kamera

    Bei der PS4 wird keine mitgeliefert, sodass wir sie noch nicht testen konnten. Die PS4-Kamera arbeitet nicht mit Infrarot-Licht, sondern zwei RGB-Sensoren. Dadurch kann sie bei schummriger Beleuchtung schlechter sehen. Sony hat eine kleine Demo-Software namens Playroom auf der PS4 vorinstalliert, die die Kamera- und Gamepad-Funktionen demonstriert. Erste Funktionen sollen ein Einschalten der Konsole auf Zuruf und den Login per Gesichtserkennung ermöglichen. Online-Spieler berichteten, dass sie das Mikrofon der Kamera nicht ausschalten können, und durch das offene Mikro alle Online-Mitspieler und -Beobachter hören konnten, was im Raum passiert. Vermisst haben wir die Kamera nicht, es klappt auch wunderbar ohne.

    Die Kinect-Kamera tastet das Zimmer mit Infrarotsensoren ab und erkennt Spieler auch im Dunkeln. Im Bereitschaftsmodus kann die Kamera die Xbox per Zuruf "Xbox einschalten" aktivieren. Die Sprachnavigation im Menü ist allerdings unzuverlässig und gewöhnungsbedürftig: Mal funktionierte sie und reagierte auf unsere Sprachkommandos, mal schien sie überhaupt nicht zu verstehen oder interpretierte die Befehle falsch – die Quote lag etwa bei Fifty-Fifty. Nach zehn Minuten gaben wir genervt auf und griffen wieder zum Controller. Immerhin: Stöpselt man die Kamera ab, ist die Xbox One nicht beleidigt, sondern zeigt nur rechts oben am Bildschirm an, dass die Kamera nicht angeschlossen ist. Die Navigation funktioniert mit dem Gamepad deutlich zuverlässiger und schneller. Nur zu gerne hätten wir eine günstigere Xbox One ohne Kinect erstanden.
    Installation und Ladezeiten

    Vom Auspacken der PS4 bis wir in Killzone den ersten Kugeln der Hellghast ausweichen mussten, verging kaum eine Viertelstunde. Die PS4 verlangt beim ersten Anschluss ans Internet ein etwas über 300 MByte großes Firmware-Update auf Version 1.51 (das man gegebenenfalls erst einmal überspringen kann). Man muss auch kein Nutzerkonto anlegen, sondern kann zunächst als ein lokaler "User 1" loslegen und das Konto später mit seinem PSN-Account verknüpfen. Legt man die Spiele-Disc ein, kopiert das System im Hintergrund die Daten auf die Festplatte (immerhin 33 GByte) und lädt ein Update aus dem Netz. Das Ganze geht aber relativ flott und ohne lästige Verzögerungen. Man kann bereits spielen, auch wenn die Festplatteninstallation noch nicht abgeschlossen oder das Update noch nicht fertig geladen ist. Die von der PS3 bekannten Verzögerungen sind passé.

    Bei der Xbox One muss man deutlich mehr Geduld aufbringen. Fast eine dreiviertel Stunde verging vom Öffnen des Kartons bis wir endlich in Ryse Barbaren verdreschen konnten. Beim ersten Einschalten der Konsole muss zwingend ein 507 MByte großes Update geladen werden, sonst geht nichts. Danach muss man sich mit seinem Microsoft-Account anmelden. Hat man an dieser Stelle sein Passwort vergessen, kommt man weder weiter noch zurück, bis man es an einem Rechner auf der Webseite von Microsoft sein Passwort zurückgesetzt hat. Danach muss man die Kinect-Kamera kalibrieren. Bei uns stand sie zu dem Zeitpunkt auf der Konsole, meckerte aber wegen der Lüftergeräusche, es sei zu laut im Raum, um die Mikrofone zu kalibrieren.

    Die Spiele verlangen bei der ersten Installation riesige Updates. Ryse lud 1,1 GByte, Zoo Tycoon 3 GByte und Forza Motorsport 5 sogar 6 GByte an Daten nach. Anschließend folgt die Installation des Spiels auf Festplatte. Auch hier kann das Spiel bereits beginnen, bevor alle Daten kopiert wurden. Allerdings dauert dies deutlich länger als bei der PS4. Rund zehn Minuten muss man vom ersten Einlegen der Disc einplanen, bis das Spiel endlich losgeht – da ist inzwischen selbst die Wii U flotter. Beendet man ein Spiel, bevor alle Daten auf der Platte sind, meldet die Xbox One zudem mit blinkenden Popup-Meldungen, dass die Installation nicht abgeschlossen sei.

    Während die PS4 also insgesamt etwas flotter reagiert als die PS3, muss man bei der Xbox One erheblich mehr Geduld aufbringen als noch bei der Xbox 360. Das gilt auch nach an anderen Stellen: Während die PS4 in knapp 30 Sekunden bootet, benötigt die Xbox One 70 Sekunden. Im Schnell-Modus schafft sie es in 12 Sekunden, aber dafür steigt dann die Stromaufnahme im Standby auf knapp 20 Watt. Beim normalen Laden benötigt Ryse 25 Sekunden bis zum Haupmenü und weitere 70 Sekunden, bis ein Level geladen ist. Killzone schafft das auf der PS4 in weniger als der halben Zeit: Nach 10 Sekunden ist das Hauptmenü da, nach weiteren 32 Sekunden steht man im Level.
    Menü und Bedienoberfläche

    Das PS4-Menü wirkt aufgeräumt und erinnert an eine erweiterte X-Media-Bar von der PS3. Dessen Nutzer finden sich gleich zurecht. Weitere Infos zu den Spielen bekommt man über die Optionstaste am Controller, darunter auch hinweise, was ein Patch in einem Spiel verbessert hat und wie viel Platz ein Spiel auf der Festplatte belegt. Installationen und Updates laufen im Hintergrund, ohne dass der Anwender viel davon mitbekommt. Insgesamt läuft alles flüssig und übersichtlich.

    Das Xbox-One-Menü orientiert sich an den Windows-8-Kacheln. Weil immer mehrere zugleich auf dem Bildschirm blinken, wirkt die Oberfläche überfrachtet. Zudem läuft das Umschalten zwischen den Anwendungen etwas träge. Unsere Sprachkommandos wurden häufig nicht erkannt oder falsch interpretiert. Das Multitasking erschwert die Übersicht. Wir mussten erstmal suchen, bis wir die Option fanden, mit der wir eine seitlich angedockte App am rechten Rand wieder schließen konnten. Alles in allem wirkt die Menüoberfläche unnötig aufgebläht und daher wenig intuitiv.

    Multimedia

    Hier ist bei der PS4 noch nicht viel zu holen. Audio-CDs spielt sie nicht ab, ebenso wenig 3D-Blu-ray-Filme, nur DVDs und 2D-Blu-ray-Filme klappen. Der Online-Store ist in Deutschland noch nicht verfügbar und wird erst zum Verkaufsstart am 29. November eröffnet.

    Die Xbox One schießt schon aus vollen Rohren und bietet ein großes Angebot an Download-Filmen zum Leihen und Kaufen sowie Musik-Streaming an. Ebenso lassen sich Spiele als Download kaufen. Anders als bei der Xbox 360 gibt es aber offenbar keine kostenlosen Demo-Versionen mehr. Wir fanden nur vereinzelte Trailer. Zum Abspielen von Audio-CDs, DVD- und 2D-Blu-ray-Filmen bietet Microsoft kostenlose Apps zum Download an, 3D-Blu-ray-Filme werden bislang aber ebenfalls nicht unterstützt.

    Social Network

    Auf der PS4 lassen sich PSN-Konten mit Facebook verknüpfen. Wer möchte, kann unter seinem Realnamen auftreten und so einfacher seine Freunde finden. Einen guten Eindruck macht der Streaming-Dienst, bei dem man sich in laufende Partien anderer Spieler live als Beobachter und Zuhörer einklinken kann.

    Die Xbox One bietet bislang keine direkte Verknüpfung mit Facebook, auch das Live-Streaming von Spielen ist bislang noch nicht möglich.

    Auf beiden Konsolen muss man ein Playstation-Plus- oder Xbox-Live-Abo abschließen, wenn man online mit anderen spielen will. Kosten: Etwa 50 bis 60 Euro pro Jahr.
    Lüfterrauschen

    Die PS4 liegt etwas unter dem Niveau der PS3. Bei ruhendem Hauptmenü rauscht der Lüfter mit 0,5 Sone, die unter Belastung im Spiel (gemessen bei Killzone) auf 1,1 Sone steigen – die Drehzahl schwankt während der Spiele, sodass sich der Rauschpegel immer wieder verändert. Im Bereitschaftsmodus, wenn die PS4 Daten empfangen und den Controller per USB laden kann, dreht der Lüfter auch, ist mit unter 0,1 Sone aber nur wahrnehmbar, wenn man das Ohr direkt in die Nähe des Lüftungsschlitzes hält.

    Die Xbox One ist lauter als die PS4, wenn auch deutlich leiser als die ersten Xbox-360-Konsolen. Bei ruhendem Menü liegt sie bei 0,8 Sone, die bis auf 1,5 Sone ansteigen, wenn die Prozessoren bei Ryse auf Hochtouren laufen. Mit dazu bei tragen die Kamera und das Netzteil, in denen ebenfalls Lüfter eingebaut wurden. Der Netzteillüfter bleibt sogar im Bereitschaftsmodus (schnelles Aufwachen, Hintergrundladen von Daten) aktiv und lärmt mit 0,7 Sone.

    Zum Abspielen von Musik rauschen beide Geräte zu laut. Beim Spielen ist dies tolerabel, bei Filmen würden wir auf andere, weniger rauschende Abspielgeräte zurückgreifen.
    Leistungsaufnahme

    Die höhere Rechenleistung des Grafikchips der PS4 schlägt mit einer im Vergleich zur Xbox One etwa um 20 Watt höheren Leistungsaufnahme zu Buche. Bei ruhendem Menü maßen wir 89 Watt, die im Spiel auf 147 Watt anstiegen. Schaltet man für den Standby den Bereitschaftsmodus ein, so genehmigt sich die PS4 für die Versorgung des USB-Anschlusses und des Netzwerkchips rund 14 Watt, verzichtet man darauf, so liegt die Standby-Aufnahme bei lediglich 0,7 Watt.

    Im Betrieb ist die Xbox One etwas genügsamer. Bei ruhendem Hauptmenü zieht sie 68 Watt, im Spiel bis zu 123 Watt. Allerdings genehmigt sie sich im Bereitschaftsmodus (schnelles Aufwachen und Aufwecken per Sprachkommando über die Kinect-Kamera) rund 19 Watt. Schaltet man die Funktionen aus, begnügt sie sich mit 0,4 Watt.

    Den Bereitschaftsmodus sollte man sollte man also bei beiden Konsolen ausschalten, will man Überraschungen auf seiner nächsten Stromrechnung vermeiden. Ärgerlicherweise werden Nuzter beim Setup nicht über den erheblich höheren Strombedarf im eingeschaltetem Bereitschaftsmodus aufegeklärt, sodass viele Spieler diesen unbedarft aktivieren dürften.
    Grafik

    Auf der PS4 zeigt "Killzone – Shadow Fall", was in der Konsole steckt. Der Bildaufbau ist butterweich und erreicht im Mehrspielermodus 60 Bilder pro Sekunde. Beeindruckend sich die Lichteffekte mit gleißenden Sonnenstrahlen und die Blicke in die weiten Landschaften. Auch die Kantenglättung ist sauber. Die Mimik der Figuren kann indes nicht überzeugen. Sie wirkt steif und vermittelt keinerlei Emotionen. Zudem ist die deutsche Sprachfassung nicht lippensynchron. Viel Licht und Schatten also. Spielerisch macht der Titel einen guten Eindruck: Die Gegner sind knackig und die weitläufigen Level laden zur Erkundung ein.

    "Ryse – Son of Rome" von Crytek sieht da wesentlich besser aus. Während die Licht- und Shader-Effekte in der gleichen Liga wie Killzone spielen, punktet die Römerschlacht vor allem mit seinen aufwendigen Animationen und der detaillierten Mimik der Darsteller. Kamerafahrten setzen die Schlachten kinoreif in Szene. Allerdings beschränkt sich das Spiel größtenteils auf immer gleiche Schwertkämpfe, die wenig Spaß machen und schnell eintönig werden. Auch Microsofts Rennspiel "Forza 5" sieht mit seinen detaillierten Texturen und Lichteffekten klasse aus, zudem läuft es butterweich mit 60 fps.

    Das Manko der geringeren Rechenleistung des Grafikchips hat Microsoft zumindest bei seinen Starttiteln durch die Programmierung ausgleichen können. Die übrigen Titel von Electronic Arts, Activision, Ubisoft und Take 2 konnten wir noch nicht ausreichend auf beiden Systemen vergleichen, allerdings erwarten wir hier allenfalls marginale Unterschiede.
    Vorläufiges Fazit

    Die PS4 ist kleiner, schlanker und macht wegen ihrer kürzeren Ladezeiten einen flinkeren Eindruck als die im Vergleich klobig und schwerfällig wirkende Xbox One, die die Geduld der Spieler mit langen Installations- und Ladezeiten auf die Probe stellt. Deren Kinect-Steuerung wirkt bisher wie ein unnötiger Ballast. Auch bei der Bedienoberfläche wirkt die PS4 einfacher und klarer, die Xbox One hingegen überfrachtet. Sonys PS4 ist zwar etwas leiser als die auch aus dem Netzteil und der Kamera rauschende Xbox One, dafür nimmt sie etwas mehr Strom auf. Der Bereitschaftsmodus beider Konsolen nimmt immens viel Energie auf und sollte in den Werkseinstellungen deaktiviert sein, was leider nicht der Fall ist.

    Die höhere Leistungsfähigkeit des Grafikchips kann die PS4 den ersten Exklusivtiteln nach zu urteilen jedoch nicht ausspielen. Cryteks Ryse mag zwar wenig Spaß machen, sieht jedoch beeindruckend gut aus. Dank der besseren Mimik gefällt uns die Grafik sogar besser als die von Killzone, dessen Figuren steif wirken. Beim Multimedia-Angebot hat die Xbox leicht die Nase vorn, allerdings rauschen beide Konsolen so laut und nehmen so viel Leistung auf, dass sie als Abspielgeräte für Filme und Musik eh nur zweite Wahl sind. Zum aktuellen Zeitpunkt würden wir deshalb der PS4 den Vorzug geben – nicht nur weil sie 100 Euro günstiger ist, sondern weil sie sich stärker auf ihre eigentliche Aufgabe konzentriert: Die Spiele.
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

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  10. #10
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    Xbox One in der Herstellung 90 Dollar teurer als Sonys PS4

    Die Xbox One ist für Microsoft kein günstiges Vergnügen. Die Analysten von IHS haben der Spielkonsole auf den Zahn gefühlt und kommen zudem Schluss, dass die Herstellungskosten bei 471 Dollar liegen müssen - nur 28 Dollar unter dem amerikanischen Verkaufspreis. Unterm Strich soll die Konsole damit 90 Dollar teurer als die vierte Auflage der Playstation sein. Allerdings entfallen schon allein 75 Dollar auf die Kinect-Steuerung.

    Dabei sind die Komponenten im Inneren der Microsoft in der Summe eigentlich günstiger. Zwar kostet die AMD-APU 10 Dollar mehr als das rund 100 Dollar teure Modelle der PS4, das allerdings auf schnelleren GDDR5-Speicher zugreifen kann. Und der ist mit 60 Dollar deutlich mehr preisintensiver als der in der Xbox verbaute DDR3-Speicher von Hynix, der mit 32 Dollar zu Buche schlägt. Insgesamt erreicht die Summe der Xbox-Teile einen Wert von 332 Dollar - dementsprechend entfallen 139 Dollar auf die zusätzlichen Features, wie den Controller (15 Dollar) und die erwähnte Kinect-Einheit. Hierzu zählen aber auch das Netzteil, das 25 Dollar angegeben wird und das 10 Dollar teure Headset sowie die Produktionskosten, die mit 14 Dollar veranschlagt werden.
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

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